Kleiderkammer in Adorf stattet Flüchtlinge aus und hilft bei der Integration

„Es geht nicht bloß um Jacken“

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Verschiedenes zieht die Flüchtlinge in die Adorfer Kleiderkammer: Houmam Zeitouny (gr. Bild, l.) trifft Freunde, Rashid Bejo sucht Kleidung für seine Kinder.

Diemelsee-Adorf. Zwischen Kleidung und Hausrat liegt die Ecke mit dem Spielzeug. Ein kleiner Junge im roten Pullover findet eine grasgrüne Flöte, spaziert durch den Raum und übt sich darin, dem Instrument Töne zu entlocken. Rings um ihn herum suchen die Erwachsenen die Dinge, für die sie in die Adorfer Kleiderkammer gekommen sind.

Rashid Bejo und seine Familie sind vor fünf Monaten aus dem Irak nach Deutschland geflohen. Ruhig geht er am Regal entlang, an Aufschriften wie „girl, 3 bis 4 Jahre“ und „boy, 5 bis 6 Jahre“. Schließlich findet er, was er sucht: Kleidung für seine vier Kinder. Die junge Frau Amina Restam sucht derweil bei der Helferin Adriane Plewka Rat: In Syrien studierte sie Kommunikationstechnik und möchte nun ein Praktikum absolvieren. Plewka verspricht, ihr bei den Papieren zu helfen.

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