Ein perfekter Tag in der Natur

Volkswandertag des VfL Adorf war ein großer Erfolg

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Verschnaufpause: Beim Volkswandern in Adorf war nach rund fünf Kilometern am Rottenberg eine Rast organisiert, bei der sich die Teilnehmer mit Brötchen, Bierbeißern und Getränken stärken konnten.

150 Teilnehmer beteiligten sich am Sonntag bei idealem Wetter am Volks-und Familienwandern des VfL Adorf.

Für Socke war es am Sonntag beim Volks- und Familienwandern des VfL Adorf der erste größere Marsch. Die sieben Monate alte Hündin ist mit ihren Besitzern Rainer und Martina Zölzer zwar viel draußen und hat schon eine gute Kondition, aber überfordert werden sollte sie nicht.

„Es ist für so einen jungen Hund eine Herausforderung über fast zwei Stunden aufmerksam mitzulaufen. Wir haben deshalb die kürzere Strecke mit 7,5 Kilometern gewählt. Sicher werden wir Spaß haben. Irgendwann ist sie dann bei allen großen Wanderungen dabei“, sagten die Zölzers.

Schon kurz nach neun Uhr hatte sich die Familie am Sportlerheim auf dem Dansenberg angemeldet und auf den Weg gemacht. Claudia Beckmann, die 1. Vorsitzende des Vfl, gerade selbst erst von einem Wanderurlaub zurückgekehrt, war sehr zufrieden mit dem Andrang an der Meldestelle.

Wandern gehört für die VfL-Vorsitzende zum Herbst

„Wandern gehört doch irgendwie zum Herbst. Wenn sich an einem Sonntagmorgen 150 Wanderer treffen, dann denken wohl viele andere so wie ich“, erklärte sie. Neben der kurzen Strecke hatte sie gemeinsam mit Helmut Klöser, 1. Kassierer, auch eine längere von 15 Kilometern ausgewählt. Da ist man, je nach Fitness, schon um die vier Stunden unterwegs. Für alle hatten die Veranstalter nach rund fünf Kilometern am Rottenberg eine Rast mit Brötchen, Bierbeißern und Getränken organisiert. Hier trennten sich die Wege der Wanderer.

Bei der kleinen Runde ging es von dort über die Mühle und den Katenberg zurück. Die große Runde führte über Wirmighausen, das Zollhaus, den Hermannshof im großen Rahmen wieder zum Sportlerheim in Adorf..

Christine Merhof und Anja Bornemann, die als erste losmarschiert waren, kamen mit einem kleinen Vorsprung auch als erste gut gelaunt am Rastplatz an. „Eigentlich wollten wir ja nur die kurze Strecke laufen. Aber jetzt laufen wir doch länger. Wir sind ja gut trainiert“, erzählten sie lachend.

Ob kurz oder lang, auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartete am Ende der Veranstaltung ein zünftiger Eintopf sowie der Grill mit leckeren Steaks und Würstchen. Kaffee und Kuchen standen als Nachtisch bereit.

Vereine beweisen Zusammenhalt

„Das ist das Besondere an so einem Volkswandertag. Ob allein, als Familie oder in kleinen Gruppen, langsam oder schnell, jeder kann es sich so einrichten, wie es für ihn am besten passt“, betonte Helmut Klöser „Auch der Zusammenhalt der Vereine zeigt sich immer wieder. Wir waren bei den Wanderungen in Flechtdorf, Rhenegge und Wirmighausen dabei und heute kommen sie alle zu uns. Wir sind immer die letzten in der Region, die den Wandertag organisieren. Nicht immer haben wir so viel Glück mit dem Wetter wie heute. Es ist ein perfekter Tag“, machte er deutlich.

Erst am späten Nachmittag löste sich die Runde am Adorfer Sportlerheim auf und auch Socke war müde, aber zufrieden.

 Von Barbara Liese

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