Fertigstellung bis Ende Mai geplant

Neuer Reikweg in Adorf nähert sich der Vollendung

In Schlangenlinien durch die Rhene-Aue: Der Neubau des Verbindungsweges zum Adorfer „Reik“ nähert sich der Vollendung, bis Ende Mai soll er fertig sein.
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In Schlangenlinien durch die Rhene-Aue: Der Neubau des Verbindungsweges zum Adorfer „Reik“ nähert sich der Vollendung, bis Ende Mai soll er fertig sein.

Der neu gebaute Verbindungsweg zum Adorfer „Reik“ wird bald fertiggestellt. Das berichtet der Bauingenieur der Gemeinde, Lothar Lemberg.

Diemelsee-Adorf – Wie mehrfach berichtet, hatte das Projekt für heftige Diskussionen gesorgt. Die Gemeindevertreter hatten sich mehrheitlich für einen neuen, barrierefreien Verbindungsweg entscheiden, für den es eine Förderung aus der Diemelseer Dorfentwicklung gibt. Viele Adorfer wollten aber den zuletzt maroden „Kleinen Weg“ von der Bredelarer Straße zum „Reik“ erhalten und sanieren: Schüler nutzen ihn ebenso wie viele Eltern, die ihre Kleinen zum Kindergarten bringen.

Eine Bürgerinitiative bildete sich, der Ortsbeirat setzte sich für die Sanierung ein. Schließlich fand sich bei einem Ortstermin ein Kompromiss: Die Adorfer sagten Eigenleistungen für die Herrichtung des „Kleinen Weges“ zu und machten sich wie versprochen an die Arbeit, parallel dazu entstand der neue, längere Weg.

„Nun sind beide fast fertiggestellt, sodass am Ende wohl alle Beteiligten mit ihrem jeweiligen Ergebnis zufrieden sein können“, erklärt Lemberg. Der neue Verbindungsweg schlängele sich durch die Wiesenfläche entlang der Rhene bis zum Adorfer Wohngebiet „Reik“.

Die Fertigstellung sei für Ende Mai vorgesehen. „Die Wegebaukosten belaufen sich auf rund 87 000 Euro“, berichtet Lemberg – die Förderquote bei der Dorfentwicklung liegt bei 80 Prozent.

Auch die zum überwiegenden Teil als Eigenleistung der Adorfer umgesetzten Sanierungsarbeiten am oberen Fußweg neigten sich dem Ende zu. Während die Gemeinde Diemelsee für das Versetzen neuer Bordsteine und das Herstellen eines neuen Geländers zuständig gewesen sei, hätten viele fleißige Helfer um Ortsvorsteher Bernd Becker trotz der Corona-Einschränkungen für eine Neuverlegung des Pflasters gesorgt – das alte war nicht mehr gut begehbar. (red)

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