Diemelseer Gemeindevertreter tagen am Freitag

Parlament entscheidet über neues Windrad bei Adorf

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An der Landesstraße von Adorf nach Vasbeck will das VEW ein 240 Meter hohes Windrad bauen. Die Diemelseer Gemeindevertreter entscheiden darüber bei ihrer Sitzung am Freitag

Diemelsee-Adorf - Die Windenergie ist ein Schwerpunkt bei der nächsten Sitzung der Diemelseer Gemeindevertreter. Sie kommen am Freitag, 25. Oktober, um 20 Uhr im Adorfer Dorfgemeinschaftshaus zusammen.

Wie berichtet, will das Verbands-Energie-Werk als Tochter der Gesellschaft Energie Waldeck-Frankenberg im Osten Adorfs für rund sechs Millionen Euro ein Windrad mit einer Leistung von 5,3 Megawatt bauen, dafür sollen um die fünf alte Räder abgebaut werden. 

Doch mit 240 Metern ist die neue Anlage höher als der Flächennutzungsplan erlaubt. Gemeindevorstand und Adorfer Ortsbeirat empfehlen, dem Bau und dem Nutzungsvertrag dennoch zuzustimmen. 

Die SPD beantragt, das Windrad in Eigenregie zu bauen und zu betreiben – was der Gemeindevorstand als „nicht sinnvoll“ ansieht. Er regt an, sich am Windrad finanziell zu beteiligen. 

Im Anschluss berichtet das Büro Bioline über den Stand der Diemelseer Dorfentwicklung und die anstehenden Projekte aus dem „Leader“-Programm der Europäischen Union. 

Die SPD beantragt, dass die Gemeinde bei der Ersatzbeschaffung von ausrangierten Fahrzeugen über 3,5 Tonnen auf Elektrofahrzeuge setzt. 

Die FWG fragt nach dem Stand der Planungen fürs neue Seniorenheim in Adorf. Grundstücksangelegenheiten und die Mitteilungen des Bürgermeisters beschließen die Sitzung.

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