Pflanzentausch beim Kaffeeplausch  

Pflanzentausch am grünen Tisch im Kloster Flechtdorf

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Über den Pflanztisch hinweg entspannte sich beim „Pflanzentausch beim Kaffeeplausch“ ein interessanter Austausch über Blütenfarben, Standort, Pflegetipps.

Diemelsee-Flechtdorf –Wer auf der Suche nach Pflanzen  früh genug in den Flechtdorfer Klosterhof kam, hatte noch eine Auswahl -  „Pflanzentausch beim Kaffeeplausch“.

Sommer-Margeriten, Rhabarber, Duftpelargonien, Zitronenmelisse – wer auf der Suche nach Pflanzenschnäppchen früh genug in den Flechtdorfer Klosterhof kam, hatte noch eine Auswahl. Dorthin hatte der Förderverein des Klosters zum „Pflanzentausch beim Kaffeeplausch“ eingeladen. Eine (noch) recht kleine Gruppe von Frauen und Männern boten Pflanzen an, eine viel größere hatte Interesse am Kauf – rund 200 Interessierte kamen nach Schätzung der Organisatorin Annegret Walter über den Tag verteilt – alle einte sie das Interesse am Austausch.

Der war bei Kaffee und Kuchen im Klosterhof möglich, denn auch das Klostercafé war geöffnet. Die Flechtdorfer Frauen hatten köstliche Torten und Kuchen gebacken, die bei bestem Spätsommerwetter so reichlich Absatz fanden, dass noch Waffeln gezaubert wurden.

Tipps und Austausch rund um Pflanzen

Auf die Suche nach Ideen, Pflanzen und Tipps für gute Sichtschutzpflanzen hatten sich Mathias Mehrwald und seine Familie aus Korbach auf den Weg nach Flechtdorf gemacht. „Wer hier Pflanzen anbietet, hat Erfahrungen mit ihnen gesammelt und kann auch zu Standort und Pflege Tipps geben“, sagt er. Auch Dorothea und Rufus Böhringer aus Bad Arolsen besuchten den Pflanzentausch. „Das ist eine prima Sache. Es ist viel besser wegzugeben, als wegzuschmeißen“, ist Dorothea Böhringer überzeugt.

Fette Henne mit dunklem Rot suchte Elsbeth Bark (Mitte) schon lange – bei Sabine Grünwald (links) und Waltraud Westmeier wurde sie fündig. 

Edith Schneider aus Rhoden bot Pflanzen an, „weil ich viele unterschiedliche Pflanzen habe, die sich gut vermehren. Es tut mir zu leid, sie wegzuwerfen. Da ist es sinnvoller, sie abzugeben – und dafür noch etwas Geld zu bekommen“. Frank Euler und Sabine Grünwald aus Asel-Süd haben einen großen Garten übernommen, den sie insekten- und tierfreundlich gestalten wollen. „Wir suchen immer neue Pflanzen und geben auch heute hier gern ab, was wir zu viel haben“, sagt Frank Euler.

"Muss sich noch mehr herumsprechen"

„Das war ein gelungener Tag, die Stimmung unkompliziert angenehm. Wir werden das nächstes Jahr wieder anbieten – dann vielleicht auch mit einem Marmeladen- und Kräutertausch. Es muss sich noch mehr herumsprechen“, sagt Annegret Walter. (md)

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