Bürgermeister Volker Becker berichtet

Privatleute können noch Fördergelder aus der Diemelseer Dorfentwicklung beantragen

Diemelsee-Adorf Luftbild. Neues Projekt der Diemelseer Dorfentwicklung: Der Verkehrsfluss an der Bushaltestelle und der Zufahrt zur Adorfer Mittelpunktschule wird untersucht.
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Neues Projekt der Diemelseer Dorfentwicklung: Der Verkehrsfluss an der Bushaltestelle und der Zufahrt zur Adorfer Mittelpunktschule wird untersucht.

Über den Stand der Diemelseer Dorfentwicklung für alle 13 Ortsteile berichtete Bürgermeister Volker Becker im Parlament.  Auch Privatleute können von dem Landesprogramm profitieren.

Diemelsee – „Die Dorferneuerung ist für Diemelsee ein Glücksgriff“, urteilte Becker. Gerade Privatleute hätten das erkannt. Wie berichtet, hatten sie bis September 141 Projekte zur Förderung beantragt, Gesamtinvestition: rund 8,4 Millionen Euro, Landeszuschuss: 2,4 Millionen Euro. Die Gemeinde sei „hessenweit ein positives Beispiel“ für die Nutzung des Landesprogramms, betonte er.

Wenn Privatleute ihre Gebäude in den Dorfkernen mit Fördergeldern sanieren oder umbauen wollen, können sie eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Der Gemeindevorstand habe den Vertrag mit der Architektin Ute Friedrich verlängert, berichtete Becker. Bei Kosten von rund 36 000 Euro belaufe sich der Förderbescheid des Landes auf 24 900 Euro.

Programm läuft Ende 2023 aus

Becker ruft die Diemelseer auf, „von den Fördermöglichkeiten Gebrauch zu machen“. Die Dorfentwicklung laufe Ende 2023 aus, es gelte, noch zügig neue Förderanträge auf den Weg zu bringen.

Becker berichtet außerdem über den Fortschritt bei öffentlichen Projekten.

Verkehrsuntersuchung an der Adorfer Mittelpunktschule

Eine neues Projekt ist eine Verkehrsuntersuchung an der Bushaltestelle der Adorfer Mittelpunktschule auf dem Dansenberg. Sie liegt direkt neben der Zufahrt zur Schule und zu den Parkplätzen des Schützenhauses. Da habe der Gemeindevorstand einen Auftrag über 7000 Euro an ein Fachbüro vergeben, erläuterte Becker.

Dorfgemeinschaftshauses in Wirmighausen

Die „Aufwertung“ des Dorfgemeinschaftshauses in Wirmighausen schreitet voran: Der Gemeindevorstand habe auch da Aufträge vergeben, informiert Becker: Ein neuer Sonnenschutz kostet 2800 Euro, Elektroarbeiten 6000 Euro und eine mobile Trennwand 8600 Euro.

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