WLZ-Aktion „Waldecks Wort“:

Redaktionsleiter Thomas Kobbe überreicht den Sonderpreis an die Adorfer Mittelpunktschule 

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Bei der Übergabe des Sonderpreises aus der WLZ-Aktion „Waldecks Wort“ an die Adorfer Mittelpunktschule: Auch die Klasse 2a nahm dazu Aufstellung. Hinten stehen – von links: die Lehrer Reinhard Weber und Kathrin Hollstein-Hamel, Andreas Karl Böttcher, Schulleiterin Eva Trilling, WLZ-Redaktionsleiter Thomas Kobbe und Bürgermeister Volker Becker.

Diemelsee-Adorf. Mehr als 300 plattdeutsche Wörter haben Schüler und Lehrer der Mittelpunktschule  bei der Aktion „WLZ sucht Waldecks Wort“ eingereicht und dazu noch kreativ Plakate mit den Begriffen gemalt. Das ist der Jury ein Sonderpreis wert: 100 Euro erhält der Förderverein der Schule.

Den Scheck übergab WLZ-Redaktionsleiter Thomas Kobbe am Freitag an die kommissarische Schulleiterin Eva Trilling. Die WLZ-Aktion sei „eine gute Idee“ gewesen, urteilte der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker. Er war überrascht, „was daraus entstanden ist“. 

Auch der Leiter des plattdeutschen Arbeitskreises der Arolser Bezirksgruppe im Waldeckischen Geschichtsverein, Andreas Karl Böttcher, hätte nicht mit einer solch großen Resonanz gerechnet. „Das war der stärkste Wettbewerb im Waldecker Land“, befand er. Auf ähnlich hohe Einreichungen komme nur die Sportlerwahl der WLZ und der Frankenberger HNA, auch wenn sie mit der Aktion „Waldecks Wort“ nicht vergleichbar sei, sagte Thomas Kobbe. 

Wie berichtet, werden 50 von der Jury ausgewählte Wörter rund um den Dilldopp als „Waldecks Wort“ auf einem Plakat zusammengestellt, das noch vor dem Hessentag in Korbach erscheinen soll. 

Und die liebevoll gemalten Wort-Plakate der Adorfer Mittelpunktschule würden voraussichtlich im Sommer öffentlich ausgestellt, kündigte Böttcher an: Das habe der Vorsitzende des Waldeckischen Geschichtsvereins, Heinrich Paul, mit Dr. Wilhelm Völcker-Janssen vom Korbacher Wolfgang-Bonhage ausgemacht.

Die WLZ-Aktion „Waldecks Wort“ trägt nachhaltig Früchte: Nach den Sommerferien will die Adorfer Mittelpunktschule einen Nachmittagskurs Platt-Sprechen einrichten, der allen Kindern und Jugendlichen offen steht. „Es haben sich schon etliche Schüler angemeldet“, berichtet Andreas Karl Böttcher. Die Koordination haben die Lehrer Reinhard Weber und Kathrin Hollstein-Hamel übernommen

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