Keine Rettung: Jäger muss Tier töten

Rehkitz bei Mäharbeiten schwer verletzt und liegen gelassen

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Dieses Kitz wurde am 20. Mai 2017 in der gemähten Wiese bei Stormbruch gefunden.

Diemelsee-Stormbruch. Bei Mäharbeiten in der Gemarkung Stormbruch wurde gestern ein Kitz in einer Wiese ausgemäht und mit schweren Verletzungen an allen vier Läufen in seiner Not liegengelassen. 

Nach Angaben des Jagdpächters eines angrenzenden Eigenjagdreviers entdeckte dieser am Samstag gegen 19.15 Uhr beim Herausfahren aus seinem Jagdrevier eine Ricke in der abgemähten Wiese unweit der Gemeindestraße von Stormbruch nach Bontkirchen.

Da sich das Tier sehr auffällig verhielt, suchte der Jagdpächter mit dem Fernglas die Stelle ab und entdeckte ein am Boden liegendes Kitz, dass von dem Muttertier animiert wurde, ihr zu folgen. Wie sich später herausstellte, waren bei Mäharbeiten drei Läufe an dem Kitz komplett abgemäht worden, der vierte Lauf wies ebenfalls Verletzungen auf.

Der Jagdpächter informierte daraufhin die Polizei in Korbach telefonisch über den Vorfall. Diese gab schließlich Anweisung, das Rehkitz aus Tierschutzgründen sofort zu töten, nachdem der Stormbrucher Jagdpächter telefonisch nicht zu erreichen war. Der Aufforderung kam der Jagdpächter des Nachbarreviers nach und erlöste das schwerverletzte Tier fachgerecht von seinen Qualen. (112-magazin.de)

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