Fremdenverkehr ist bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde

Team der Tourist-Info will Diemelsee bekannter machen

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Das neue Team der Tourist-Info berichtet im Parlament: Klaus Hamel, Claudia Stekelenburg und Jenny Henning.

Diemelsee. Der Tourismus sei mit einer Wertschöpfung von etwa 21 Millionen Euro im Jahr einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in der Gemeinde. Das machte das neue Team der Heringhäuser Tourist-Infos am Freitag im Parlament deutlich.

 Im Kreis verzeichne der Tourismus einen Bruttoumsatz von geschätzt einer Milliarde Euro in Jahr, sagte Klaus Hamel. Diemelsee habe 19 Betriebe mit mehr als zehn Betten – insgesamt seien es rund 1100 Betten. Voriges Jahr habe es etwa 80 000 Übernachtungen gegeben, die Verweildauer von 3,5 Tagen liege kreisweit über dem Schnitt. 

Zielgruppen seien Wanderer, Familien, Angler, Wassersportler, Tagestouristen, Radler und Gruppen– für die gerade die Hängebrücke eine Attraktion wäre. Hamel ging auch auf die Bemühungen ein, durch Zertifizierungen einen immer höheren Qualitätsstandard zu erreichen. Dabei scheine das Prädikat „Luftkurort“ an Bedeutung zu verlieren. Neue Impulse gebe auch die Nominierung des „Diemelsteigs“ als „Deutschlands schönster Wanderweg“. 

Hamel und Claudia Stekelenburg berichteten über die Werbung für den Diemelsee bei Messen, als gebürtige Niederländerin besuchte Stekelenburg auch Publikumsmessen im Nachbarland – die Nachfrage dort sei schon gestiegen, betonte sie. Hamel stellte zudem Projekte wie die Einbindung Diemelsees ins Radtouristik-Konzept des Kreises oder einheitliche Beschilderungskonzepte vor. 

Das Team betreut zudem das „visionarium“, organisiert den Adorfer Ostermarkt oder geführte Wanderungen und kümmert sich um Angebote für Gäste. Jenny Henning verwaltet den Jugendcampingplatz des Naturparks. Außerdem hätten sie bislang rund 2000 Besucher beraten und 200 Angelscheine ausgestellt, berichtete Stekelenburg.

 Künftig gelte es, die Region gerade im Internet bekannter zu machen, erklärte Hamel, auch bei den Online-Buchungen gebe es noch Nachholbedarf.

 „Wir sind froh, dass wir so eine gute und harmonische Truppe haben“, sagte Bürgermeister Volker Becker. „Sie machen das mit Herzblut.“ Nachbarn seien schon neidisch: „Wir brauchen uns mit unserer Region nicht zu verstecken.“ 

Die Investitionen in den Tourismus seien gut angelegt und kämen auch Einheimischen zu Gute, stellte Elke Jesinghausen fest. „Da ist einiges in Bewegung gekommen“, erklärte Jörg Weidemann. „Machen Sie weiter so.“ Hannelore Behle wünschte dem Trio weiter „viele Besucher.“

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