Karl Schlömer legt den ersten Band seiner „Flechtdorfer Chronik“ vor

An Vergangenes erinnern

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Dr. Karl Schlömer hat eine umfangreiche Chronik seines Heimatdorfes Flechtdorf verfasst. Der erste Band über „das Dorf und seine Geschichte“ ist 404 Seiten dick.

Diemelsee-Flechtdorf. Einige alteingesessene Familien gibt es nicht mehr, in ihren Häusern wohnen Neubürger. Auch Landwirtschaft und Handwerk oder die Dorfgemeinschaft haben sich gewandelt. Dr. Karl Schlömer hat all die Veränderungen in seinem Heimatdorf verfolgt.

Um die „Erinnerung an Vergangenes“ an nachfolgende Generationen weiterzugeben, hat der 83-Jährige eine aufwenige „Flechtdorfer Chronik“ verfasst. 404 Seiten ist der erste Band über „das Dorf und seine Geschichte“ dick, das großformatige Werk mit vielen Bildern ist vor wenigen Tagen erschienen. Der nur wenige Seiten kürzere zweite Band über „die Familien und ihre Häuser“ soll schon im Sommer folgen.

An die 20 Jahre hat sich Schlömer mit dem Buchprojekt beschäftigt. Nach seiner Pensionierung wollte er sich eigentlich dem Aufbau seiner Modelleisenbahn widmen. Als die Arbeit am Ortssippenbuch anlief, beschloss er, eine eigene Darstellung der Flechtdorfer Geschichte zu schreiben. Denn bisher gab es nur die 1952 erschienene Flechtdorf-Festschrift von Pfarrer Arnold Jesch und Arbeiten über das Benediktiner-Kloster.

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