Waldecker Kreisbauernverband beginnt den Reigen seiner vier Bezirksversammlungen in Adorf

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Bei der Bezirksversammlung des Waldecker Kreisbauernverbandes in Adorf: der Vize-Bezirksvorsitzende Frieder Pohlmann und der Vorsitzende Friedrich Gottschalk, der Präsident des hessischen und der Vorsitzende des Waldecker Bauernverbandes, Karsten Schmal, und die Geschäftsführerin des Bauernverbandes, Stephanie Wetekam.

Diemelsee-Adorf. Der Waldecker Kreisbauernverband hat am Mittwoch den Reigen seiner vier Bezirksversammlungen in Adorf begonnen. Dabei wurden Themen der Agrarpolitik und Neuerungen bei der Antragsstellung oder im Versicherungswesen besprochen. 

2016? „Das war ein Jahr zum Vergessen für die Landwirte“, stellte der Präsident des hessischen und der Vorsitzende des Waldecker Bauernverbandes, Karsten Schmal, am Mittwoch im Gasthaus „zur Linde“. Aber mit dem Blick auf die Preise machte er  seinen Kollegen des Bezirks Upland/Diemelsee dennoch Mut: „Ich denke dass 2017 deutlich besser wird.“

Informationen gab der Leiter des Fachdienstes Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen des Kreises, Dr. Martin Rintelen. Seine neue, für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Mitarbeiterin Dr. Christina Werner stellte  sich vor.

Bernd Keindl vom Fachdienst Landwirtschaft ging auf Änderungen bei der Antragsstellung ein. Ein Schwerpunkt dabei war der „Gemeinsame Antrag Flächen“. Die Leistungen der MS-Versicherungsagentur stellte Martin Piechullek vor. Kristina Heinemann vom Kreisbauernverband ging auf Neuerungen in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau ein. Wolfgang Brida von der LBH-Steuerberatungsgesellschaft erläuterte das betriebswirtschaftliche Handeln bei stark schwankenden Marktpreisen.

Die Geschäftsführerin des Bauernverbandes, Stephanie Wetekam, verwies auf die Resonanz auf die Initiative „Natürlich aus Leidenschaft“ und sprach wie Schmal agarpolitische Themen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene an.

Zu den diskutierten Tierwohl-Kriterien merkte Schmal an: „Wir tun gut daran, selbst Vorschläge zu machen“. So hätten es die Niederländer getan – und sie führen gut damit.

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