Vergessene Wörter wieder entdecken

Wettbewerb: Wir suchen Waldecks-Wort

Waldecker Land. Die WLZ sucht „Waldecks Wort“ – was ist typisch fürs Land, was sind besondere Begriffe in den Dörfern und Städten?

In den nächsten Wochen gibt es Aufrufe, sich am Wettbewerb zu beteiligen – den Anfang macht heute das Jury-Mitglied Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling. Er ist Direktor des Korbacher Amtsgerichts, Vorsitzender der Diemelseer Bezirksgruppe im Waldeckischen Geschichtsverein und Mitglied sowie aktiver Sprecher im dortigen plattdeutschen Arbeitskreis. Er sagt:

Ich freue mich auf das „Wort Waldecks“, weil ...

Auch er sucht „Waldecks Wort“: das Jury-Mitglied Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling.

„...ich erwarte, dass uns auch Wörter vorgeschlagen werden, die schon weitgehend in Vergessenheit geraten oder mir auch völlig neu sind. Andererseits haben wir bei der Arbeit für unser „Kleines Wörterbuch des Diemelseer Platt“ festgestellt, dass es eine Menge von Ausdrücken gibt, die wir hier in Waldeck täglich gebrauchen, die aber kein Hochdeutsch sind, wie zum Beispiel „es schickt“ für „es reicht“. Den Ausdruck kennt man in Kassel und auch noch in der Gießener Gegend, aber nicht mehr in Frankfurt, er steht allerdings als so „landschaftlich“ gebraucht, auch im Duden. Ich freue mich nun auf viele Wörter, bei denen sich der „landschaftliche“ Gebrauch im Wesentlichen auf Waldeck beschränkt.“

Mitmachen: Die ersten Einsendungen sind bereits eingetroffen. Bisher liegt übrigens das Upland als „Platt-Hochburg“ vorn. Alle Leser können ihre Vorschläge mit Erläuterung und Herkunftsort des Wortes bis zum Gründonnerstag, 29. März, einreichen:

per Postkarte oder Brief an die Waldeckische Landeszeitung, Lengefelder Str. 6 in 34497 Korbach, oder über unser Abstimmungsformular:

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Rubriklistenbild: © Karl Schilling

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