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Lob und ermutigende Worte bei Abschied von Schlossberg-Schule Rhoden

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Von: Armin Haß

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Die Klasse 10 a R der Schlossberg-Schule Rhoden mit der Klassenlehrerin Julia Kundelov.
Die Klasse 10 a R der Schlossberg-Schule Rhoden mit der Klassenlehrerin Julia Kundelov. © Armin Haß

Viele gute Wünsche und viel Lob begleitete die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a R und 9a H bei der Abschiedsfeier der Schlossberg-Schule Rhoden.

Diemelstadt-Rhoden – Ihre Zeugnisse konnten die Jugendlichen im Wrexer Haus des Gastes mit der Gewissheit entgegennehmen, dass sie gebraucht werden in Berufsleben, aber auch in der Gesellschaft ihren Weg meistern können.

Nicht entmutigt

Viel Geduld, Liebe, Konsequenz und manchmal auch Strenge hätten die Erziehung durch Lehrkräfte und Eltern begleitet, sagte Schulleiterin Sigrid Scholtissek. Angst vor einer ungewissen Zukunft wegen des Corona-Virus sei aufgekommen, doch hätten sich die Jungen und Mädchen nicht entmutigen lassen.

„Ihr wisst alle, wie es weitergeht“, unterstrich die Schulleiterin. Sie hätten klare Vorstellungen, die Rektorin wünschte den Jugendlichen aber auch Geduld und Ausdauer, wenn sie Ziele neu definieren müssten.

Das bringt ein Perspektivwechsel

Wenn es mal düstere Tage gebe, lohne sich ein Perspektivwechsel, denn die Menschen hier hätten eine Chance auf Bildung, Frieden und Nahrung im Überfluss. Was für das Leben zähle in guten und schwierigen Zeiten seien echte Freundschaften und Zuversicht.

Mit ihren großartigen Leistungen hätten die Schülerinnen und Schüler ein Ticket für eine gute Zukunft erlangt. Denn alle würden mehr denn je gebraucht. Allein in Diemelstadt mit seinen 5200 Einwohnern gebe es Unternehmen mit einem gesamten Umsatz von 500 Millionen Euro Umsatz, die alle prosperierten und denen allen Leute fehlten.

Große Herausforderungen

Die Jugendlichen erwarteten aber auch große Herausforderungen durch Klimawandel, Energiekrise, Pandemie und Ukraine-Krieg. Verzicht werde dabei auch näher rücken. Eigenverantwortung werde mehr Bedeutung bekommen.

Dennoch sollten die Absolventen auch positiv in die Zukunft sehen und von etwaigen Misserfolgen lernen. Zugleich gab er die Grüße der durch Corona infizierten Pfarrerin Claudia Engler weiter. Sie bat den Rathasuchef, ihre Rede der Schulgemeinde auch vorzutragen. Die Schüler, Lehrer und Eltern könnten stolz auf das Erreichte sein.

Sie seien dazu auch aufgerufen, verantwortungsvoll ihr Leben und ihre Umwelt zu gestalten. Dabei könnten sie auf die eigenen Fähigkeiten und Gottes Unterstützung zählen.

Blickwinkel der Lehrer

Die Klassenlehrer Julia Kundelov (10 a R) und Johannes Böddeker (9 a H) ließen in einem Video die Kollegen zu Worte kommen, die ebenfalls humorvolle wie lobende Worte für die Abgänger fanden. Die Schüler beider Klassen revanchierten sich mit Dankesworten, Erinnerungen an Denkwürdiges und Präsenten.

Die Klasse 9 a H der Schlossberg-Schule Rhoden mit ihrem Klassenlehrer Johannes Böddeker.
Die Klasse 9 a H der Schlossberg-Schule Rhoden mit ihrem Klassenlehrer Johannes Böddeker. © Armin Haß

Im Namen des Schulelterbeirates erinnerte Jennifer Peine an ihre Zeit an der damaligen Mittelpunktschule Rhoden, an der sie vor 20 Jahren den Abschluss machte. An der Schule und der anschließenden Ausbildung habe sie viel Spaß gehabt, berichtete sie in den Dankesworten. ( Armin Haß )

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