Arbeiten in Landstraße bis zum Jahresende

Alte Bundesstraße in Rhoden wird  neugestaltet

Der zweite Bauabschnitt auf der Landstraße Rhoden mit einem Kostenvolumen von 2,4 Millionen Euro wird in der kommenden Woche in Angriff genommen. Unser Bild zeigt Bürgermeister Elmar Schröder (Mitte) mit, von links Polier Horst Hülsmann, Bauleiter Armin Pircher, Bauunternehmerin Dagmar Pieper, Bauamtsleiter Eckhard Bodenhausen, der Bauamtsmitarbeiterin Erika Melcher und Jutta Biermann (Planungsbüro Oppermann). Foto: Armin Haß

Diemelstadt-Rhoden – Der zweite Bauabschnitt beginnt in der kommenden Woche nach der Erneuerung der Kanal- und Wasserleitungen in der Landstraße Rhoden.

Dann wird die Umgestaltung in eine verkehrsberuhigte Zone mit Bäumen, Parkbuchten und individuell gestalteten Vorplätzen an den Häusern in Angriff genommen.

Auftrag vergeben

Die Vergabe des Auftrag an die Baufirma Pieper wurde gestern vom Magistrat beschlossen. Für 2,4 Millionen Euro wird die Landstraße umgestaltet. Bis zum Ende des Jahres soll nach den Planungen dieser Bauabschnitt abgeschlossen sein. Im Januar erfolgte die Ausschreibung, Ende Februar die Submission. 

Das Ergebnis liege deutlich über den Preisen, die zunächst für das Bauvorhaben ermittelt wurden, so Bürgermeister Elmar Schröder, zudem seien die Kapazitäten bei den Baufirmen knapp geworden.

Darum wird es teurer

Die Verteuerung hat nach den Worten der Korbacher Bauunternehmerin Dagmar Pieper mehrere Gründe: So seien die Materialkosten um 20 Prozent gestiegen und erhöhten sich die Lohnkosten um sechs Prozent.

Zudem würden die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Trennung und Abfuhr des Aushubs die Preise in die Höhe treiben. Die Organisation der geordneten Beseitigung sei aufwändig.

Hoher Aufwand mit Aushub

Schließlich ist der Boden unterschiedlich belastet. Inzwischen werde der Aushub bis an die niederländische Grenze weiter transportiert.

Im September wurden für 865 000 Euro mit Mitteln aus der „Hessenkasse“ des Landes Wasser- und Kanalleitungen neu verlegt. Die Stadt hatte bereits 2006 bewilligte Fördermittel aus dem Abwassersofortprogramm bis 2011 nicht verbauen können. 

Zuschüsse zurück

Die Erneuerung der doppelt in der ehemaligen Bundesstraße verlegten Kanalleitungen hätte die vollständige Erneuerung der Straße bedeutet. Dafür stand wiederum kein Geld zur Verfügung. Die Stadt bekam bis 2017 einen Aufschub zur Kanalsanierung, musste aber schließlich doch die bewilligten Zuschüsse zurückgeben, weil die Stadt die Sanierung nicht rechtzeitig schaffte, so Bürgermeister Schröder.

Die Straßenerneuerung mit Neugestaltung der Gehwege und Parkzonen wird mithilfe von Mitteln nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz finanziert.

Der nächste Abschnitt

Die Arbeiten laufen nach Zeitplan, wie Schröder erklärte. Der dritte Abschnitt bis zur Kreuzung mit der Helmighäuser Straße soll 2021 beginnen. Die Umzüge beim Schützenfest werden einen etwas anderen Verlauf nehmen, können aber stattfinden. " ARTIKEL RECHTS

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