Verkehrsknoten an Autobahnanschlussstelle entschärfen

 Ampel an  Bundestraße  252 an und Blitzer bei Rhoden bald weg 

Mithilfe einer Ampelanlage wird der V erkehr ab dem morgigen Donnerstag an der Einmündung der Landesstraße 3018 auf die Bundessraße bei Rhoden geregelt. Der Abschnitt gilt als Unfallpunkt. Foto: Armin Hass

Diemelstadt-Rhoden – Eine Ampelanlage regelt ab Donnerstag, 4. April, den Verkehr an dem stark befahrenen Knotenpunkt zwischen dem  Autohof und der Bundesstraße 252 bei Rhoden.

Damit soll der Abbau der beiden Tempomessstellen an der B 252 einhergehen. Die Kosten für die neue Lichtzeichenanlage werden mit 70 000 Euro beziffert und vom Bund getragen.

Unfallpunkt entschärfen

Damit soll ein Unfallpunkt entschärft werden, wie der zuständige Dezernent bei Hessen Mobil in Bad Arolsen, Stephan Brühne, dazu erklärt. Bei Hessen Mobil wurde in den vergangenen neun Jahren nach einer Möglichkeit gesucht, den Knotenpunkt am Gewerbegebiet Wrexer Teich sicherer zu gestalten.

Der besonders stark von Lastwagen befahrene Verkehrsabschnitt wurde bereits sechsmal von Verkehrsbehörde und Polizei als Unfallpunkt eingestuft. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurden Markierungen aufgebracht und Tempokontrollen vorgenommen. Vor fünf Jahren wurden die stationären Überwachungsgeräte aufgestellt.

Intelligente Steuerung

Die Kreisverkehrsbehörde hat schließlich die Installation einer Lichtzeichenalge angeordnet. Die smarte Anlage wird über Induktionsschleifen und automatische Videokameras mittels eines Computers gesteuert. Allein diese Anlage kostet rund 20 000 Euro.

Die Geschwindigkeit wird auf dem Streckenabschnitt weiter auf Tempo 70 reduziert bleiben, so wie es vor Ampeln im Verlauf von Bundes- und Landesstraßen vorgeschrieben ist. Zudem wird das Tempolimit auf die einmündende L 3081 ausgedehnt. 

Kein Kreisverkehr

Die Blitzer sollen demnächst abgebaut werden. Wann dies geschieht, steht noch nicht fest. Die Stadt Diemelstadt hatte 2013 ein Verkehrskonzept zur Lösung der Probleme an dem komplexen Knotenpunkt in Auftrag gegeben und vom Planungsbüro Oppermann zehn Varianten vorgelegt bekommen, darunter auch ein Verkehrskreisel. Das Konzept wurde dann in die Schublade gelegt.

Die Finanzierung eines mit Kosten von 1,6 Millionen veranschlagten so genannten Kreisverkehrsplatzes wäre Sache der Stadt. Stattdessen wird nun bei Hessen Mobil geplant, ergänzend zu der aktuell gebauten Lichtzeichenanlage, eine weitere zwischen dem geplanten Gewerbegebiet Steinmühle und der Anschlussstelle der Autobahn 44 zu bauen.

Bis auf die Autobahn

Die Kosten für diese Lichtzeichenanlage werden mit einer halben Million Euro veranschlagt. Die intelligente Anlage würde eine Stauschleife bis auf die Autobahn einschließen.

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