Straßenbauarbeiten werden bis Ende 2022 dauern

Diemelstadt-Rhoden: Baubeginn in der Rhoder Landstraße

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Baubeginn in Rhoden für die Umgestaltung der Landstraße. Zunächst müssen die Kanal- und Wasserleitungen erneuert werden. Insgesamt sind drei Bauabschnitte bis Ende 2022 geplant. 

Rund 15 Jahre nach Fertigstellung der Umgehungsstraße  hat in der Rhoder Landstraße hat der Um- und Rückbau begonnen.

Über viele Jahrzehnte hat hat der Schwerverkehr der Bundesstraße B 252 den Takt auf der Fahrbahn der Rhoder Landstraße vorgegeben. Die Gehwege waren an manchen Stellen auf ein Minimum geschrumpft.

Aus Richtung Wrexen kommend wurde nun mit dem Rückbau der viel zu breiten Fahrbahn begonnen. Gleichzeitig werden die Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser- und Abwasser grundlegend erneuert.

Der zweite Bauabschnitt 2020 umfasst den Bereich zwischen Warburger Weg und Schildweg. 2021 und 2022 sollen die Bauarbeiten in Richtung Rießen verlagert werden und zu einem guten Ende kommen.

Die Fahrbahnbreite soll an den beiden Einfahrten auf 6,50 Meter reduziert werden. Das Straßenstück, das durch die Altstadt führt, soll sogar auf 5,55 Meter eingeengt werden. Rund 5,5 Millionen Euro wird der Aus- und Rückbau der Landstraße in Rhoden in den nächsten dreieinhalb Jahren kosten. Am Ende wird die 7,6 Meter breite, ehemalige Bundesstraße auf die für eine Ortsdurchfahrt angemessenen 5,50 Meter zurechtgestutzt.

So entsteht wieder mehr Raum für kleine Vorgärten und breitere Hauseingänge, außerdem für den einen oder anderen Baum.

Die Gehwege sollen mit Betonpflaster. Die Traufsteinabgrenzung könnte mit Grauwacke ausgeführt werden. Auch das Beleuchtungskonzept wird angepasst.

Während die Fahrbahn an den Ortseingängen noch mit Bordsteinen vom Gehweg abgegrenzt wird, sollen im Kernbereich zwischen Schildweg und Warburger Weg Mischflächen Fahrbahn und Gehweg optisch trennen. Sie können von Rollatoren und Kinderwagen überquert werden, so die Planerin.

Bei einer ersten Bürgerbeteiligung wurden Ideen zur Gestaltung der öffentlichen Plätze gesammelt. Konkret sollen der Platz am Ehrenmal mit dem in Vergessenheit geratenen Kump ebenso bürgerfreundlich umgestaltet werden wie der Vorplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus.

Aber all diese Plätze werden erst gegen Ende der Baumaßnahme in Angriff genommen, sodass die Rhoder noch viel Zeit haben, sich Gedanken zur Neugestaltung zu machen.

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