Diemelstädter Stadtverwaltung ist um Planungssicherheit bemüht

Am besten gleich mit erstem Ultraschallbild ins Rathaus

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Was für eine gute Nachricht! -  Steigende Geburtenzahlen und eine größere Nachfrage nach Betreuungsplätzen und das Kinderfördergesetz erfordern mehr Planungsaufwand bei den Gemeinden.

Diemelstadt. „Wir gucken natürlich nicht hinter die Schlafzimmergardinen“, kommentierte Bürgermeister Elmar Schröder  die satirischen Frotzeleien des Schlossgespenstes.

Tatsächlich seien die Mitarbeiter der Stadtverwaltung aber dazu übergegangen, junge Eltern zu fragen, ob eventuell weiterer Nachwuchs geplant sei.

Daher habe er bei der Gewerbeschau guten Gewissens verkünden können, dass aktuell 23 junge Frauen in Diemelstadt schwanger seien. „Die Vorgaben des Kinderfördergesetzes (KiFöG) zwingen uns dazu, immer besser zu planen, um den Bedarf an Erzieherinnen und zusätzlichen KiFöG-Zuschüssen rechtzeitig anzumelden“, so Schröder. 

Wenn das nicht geschehe, werde der Zuschussbedarf für die Stadt Diemelstadt immer größer. Aktuell schieße die Stadt nach Abzug aller Elternbeiträge und Landeszuschüsse jedes Jahr zwischen 700 000 und 800 000 Euro für den Betrieb der Kindergärten zu. 

Alle werdenden Eltern könne er daher nur bitten, sich am besten gleich mit dem ersten Ultraschallbild des Nachwuchses im Rathaus zu melden: „Dann können wir uns rechtzeitig um die nötigen Erzieherinnen im Kindergarten bemühen.“ Das klinge vielleicht komisch, sei aber hilfreich, so Schröder. (es)

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