Bürgermeister erklärt kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist seine zweite Kandidatur

Elmar Schröder tritt wieder für Diemelstadt an

+
Bereit für zweite Kandidatur: Bürgermeister Elmar Schröder (rechts) übergibt seine Bewerbungsunterlagen an Carsten Gutschank, den für Wahlen zuständigen Bereichsleiter im Rhoder Rathaus.

Diemelstadt. Bürgermeister Elmar Schröder ist der einzige Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 24. September. – Angesichts seines guten Rufes als fleißiger Rathauschef hat sich offensichtlich niemand getraut, gegen den angesehenen Amtsinhaber anzutreten.

Dennoch hat es Schröder richtig spannend gemacht: Seine Bewerbungsunterlagen reichte Schröder erst kurz vor Ablauf der Frist am Montag um 18 Uhr beim zuständigen Fachdienstleiter Carsten Gutschank ein.

Schröder erklärte, dass er bewusst lange mit der Abgabe der Unterlagen gewartet, um einen extrem langen Wahlkampf wie 2011 – von Mai bis September – zu vermeiden.

Schröder machte darüber hinaus deutlich, dass er die Reaktionen der drei im Stadtparlament vertretenen Parteien abwarten wollte, mit denen er in den vergangenen Wochen über seine erste Amtszeit und die positive Bilanz gesprochen hatte.

Von deren Seite seien keine eigenen Kandidaten ins Spiel gebracht worden, so dass die Fraktionen seine bisherige Arbeit anerkannt haben und kein Wechsel im Rathaus angestrebt wird.

Hintergrund hierfür sei vor allem, so Schröder, dass sich in Diemelstadt seit 2012 unter seiner Führung sehr viel getan habe. Das „Strategische Zukunftsprogramm“, das er im Wahlkampf 2011 vorgestellt habe, sei aus heutiger Sicht in weiten Bereichen mit den städtischen Gremien und der Verwaltung umgesetzt worden.

„Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam enorm viel geleistet und erreicht, aber es bleibt auch noch sehr viel zu tun“, so der Bürgermeister.

Zu den Errungenschaften zählte Schröder unter anderem die Weiterentwicklung der „Familienfreundlichen Diemelstadt“ zu einer echten Marke, die Umsetzung einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung mit zwei großen Zukunftswerkstätten oder die enormen Anstrengungen im Umfeld der Flüchtlingsintegration als Modellkommune des Landes Hessen.

Erfolgreiche Projekte seien zudem die Inbetriebnahme des Baubetriebshofes mit Auftrags- und Zeiterfassung, die Umsetzung des Abwassersofortprogramms, die Sanierung der Stadthalle und der Prozess rund um die Umnutzung des Rhoder Schlosses sowie der gesamte Stadtumbau in Wrexen. Es werde weiterhin sein oberstes Ziel sein, die Lebensqualität in Diemelstadt zu verbessern und dabei alle neun Stadtteile mitzunehmen. Weiterer Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare