TV- und Rundfunkbeiträge im Rahmen der ARD-Themenwoche „Land in Sicht“

Hessenfernsehen präsentiert Diemelstadt als beispielhaft im Kampf gegen den demografischen Wandel

Eine Fernsehkamera ist auf Mitglieder der Jugendfeuerwehr Hesperinghausen gerichtet. Alle tragen Mund-Nasen-Masken.
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Ein HR-Filmteam im Gespräch mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Hesperinghausen über ihre Zukunftsperspektiven auf dem Land.

„Stadt kann jeder, Land muss man wollen.“ So lautet das Motto aller Bemühungen, die Bürgermeister elmar Schröder schon vor Jahren angestoßen hat, um dem demografischen Wandel in den Dörfern Nordwaldecks ein Schnippchen zu schlagen.

Diemelstadt - Der hessische Rundfunk greift das Thema in der ARD-Themenwoche „Land in Sicht - wie wollen wir leben?“ auf und zeigt in dieser Woche gelungene Beispiele für eine gelungene Dorfentwicklung auch aus Diemelstadt.

Unter anderem wurden Interviews mit den Auszubildenden der Stadtverwaltung und mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Hesperinghausen aufgenommen. Am Dienstagmorgen wird dazu auch ein Beitrag aus Diemelstadt auf dem Radiosender hr-info zu hören sein.

Macher und Ideen werden vorgestellt

Die Programme des Hessischen Rundfunks werfen zur ARD-Themenwoche einen gezielten Blick in den ländlichen Raum und auf die Herausforderungen, die es dort gibt. Dazu gehören: digitale Infrastruktur, Mobilität, Nachwuchs, Wohnen und Versorgung. Die Hessenschau zeigt die gesamte Woche jeweils um 19.30 Uhr Beispiele, wie es gut laufen kann.

Sie stellt Macher und Macherinnen vor, die lokale Lösungen für bestehende Probleme finden und schaut auf Projekte, in denen die Zukunft des ländlichen Raums liegen kann. Beantwortet werden Fragen wie diese: Profitiert der regionale Tourismus von Corona? Und wie reagieren Erzeuger auf veränderte Gewohnheiten in der Ernährung? Welche Konzepte gibt es für klimafreundliche Mobilität im ländlichen Raum?

Demografische Entwicklung in Zahlen

Zum Thema „demografischer Wandel“ findet sich im aktuellen Vorbericht zum Diemelstädter Haushaltsplan 2021 diese Passage: „Es wird prognostiziert, dass sich die Einwohnerzahl von 5208 Einwohnern (Erstwohnsitze) im Jahr 2018 auf 4830 Einwohner im Jahr 2030 vermindern wird. Gleichzeitig erhöht sich das Durchschnittsalter von 46,6 Jahren auf 50,3 Jahre im Jahr 2030.

Weiterhin wird sich der Anteil der 65- bis 79-Jährigen von 16,7 Prozent im Jahr 2018 auf 21 Prozent im Jahr 2030 erhöhen und der Anteil der über 80-Jährigen steigt von 7,7 Prozent auf 11,9 Prozent im Jahr 2030.“

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