Lehre aus dem Urteil von Neukirchen

Diemelstadt lässt Teiche einzäunen

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Der Teich am Gröneken in Rhoden wurde freigeschnitten, um ihn dann zum Schutz gegen das Hineinfallen und Ertrinken mit einem meterhohen Zaun abzusichern . 

Ein schon fast vergessener Teich unterhalb des Schlosses in Rhoden wurde durch Freischneiden aus dem Dornröschenschlaf geholt, um ihn dann einzuzäunen.

Diemelstadt-Rhoden – Grund: Die Stadt Diemelstadt lässt einige Gewässer auf diese Weise sichern, damit niemand hineinfallen und ertrinken kann.

Unter dem Eindruck des Prozesses gegen einen Bürgermeister in Mittelhessen, der nach dem Ertrinken von drei Kindern in einem laut Gericht unzureichend gesicherten ehemaligen Löschteich zu einer Strafe verurteilt wurde, wurden in Diemelstadt riskante Stellen im Stadtgebiet gesichert.

So wurde in Wrexen die Laubach beim Kindergarten eingezäunt. In Hesperinghausen ließ der Magistrat das Holzgeländer um den Feuerlöschteich entfernen und einen Zaun rings um das Gewässer ziehen, sodass auch keine Kinder durch die Hecke zu dem Teich krabbeln können, wie Bürgermeister Elmar Schröder berichtete.

Sowohl am städtischen Steinbergbad in Wrexen als auch bei dem von einem Förderverein betriebenen Walmebad in Rhoden wurden die Zaunanlagen erneuert. Die Stadt wolle obendrein verstärkt kontrollieren, ob Menschen nach der abendlichen Schließung die Zäune überwinden, um nachts dort unerlaubt zu baden.

Schließlich würden in der Großgemeinde alte Steinbrüche noch gesichert, ergänzte Erster Stadtrat Dieter Oderwald. Die Klippen am Steinberg in Wrexen seien durch einen neuen Zaun besser gesichert worden.   ah

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