Corona-Erschwernisse machen Öffnung sehr kompliziert

Diemelstadts Freibäder bleiben geschlossen

Walmebad Rhoden im Corona-Jahr 2020: Bei den Reinigungsarbeitens am Becken steißen die Mitglieder des Fördervereins auf großflächige Schäden am Fliesenboden. Die Reparatur wird zusätzliche Zeit und Geld kosten. Im leeren Schwimmbecken stehen Vorsitzender Helmut Butterweck und Bauleiter Helmut Römer. Foto: Elmar Schulten
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Das Walmebad Rhoden im Corona-Jahr 2020: Bei den Reinigungsarbeitens am Becken stießen die Mitglieder des Fördervereins auf großflächige Schäden am Fliesenboden. Die Reparatur wird zusätzliche Zeit und Geld kosten. Im leeren Schwimmbecken stehen Vorsitzender Helmut Butterweck und Bauleiter Helmut Römer.

Der Förderverein Walmebad Rhoden, hat entschieden, das Freibad wegen der anhaltenden Corona-Gefahr und den damit verbundenen Erschwernissen in diesem Sommer nicht zu öffnen.

Diemelstadt. Viele der freiwilligen Helfer gehörten wegen ihres Alters selber der Risikogruppe an. Allein deshalb sei es schwierig genügend Personal aufzubringen, um die behördlich angeordneten Abstandsregeln einzuhalten, heißt es in einem Rundschreiben des Walmebad-Vereins.

Stattdessen wollen die Ehrenamtlichen nun die Zeit nutzen und die vom Swim-Förderprogramm des Landes finanzierten Investitionen in das Bad umzusetzen. Auch die Reparatur des Beckens nimmt noch einige Zeit in Anspruch.

Auch das Steinbergbad in Wrexen bleibt geschlossen

Bürgermeister Elmar Schröder gab unterdessen bekannt,  dass der Magistrat beschlossen habe, auch das Steinbergbad in Wrexen geschlossen zu halten. Das geschehe zum einen aus Solidarität zum Rhoder Freibad, vor allem aber aus der Erkenntnis, dass die Pandemie noch lange nicht zu Ende sei. Das zeige in diesen Tagen besonders drastisch der massenhafte Ausbruch im Kreis Gütersloh, so Schröder.   

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