Nach Rückgang der Zahlen der Flüchtlinge nicht mehr benötigt:

Diemelstädter  Mobilheime für Flüchtlinge nicht genutzt und nun   verkauft

Mobilheime Diemelstadt
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Eines der Diemelstädter Mobilheime für Flüchtlinge: Sie wurden nicht genutzt und nun von der Stadt verkauft.

Diemelstadt. Die Stadt Diemelstadt hat die beiden für die Unterbringung von Flüchtlingen gekauften Mobilheime zum Preis von 4000 Euro an ein Unternehmen in Volkmarsen verkauft. Das teilte Bürgermeister Elmar Schröder in der Stadtverordnetensitzung mit.

17 Kommunen in Waldeck-Frankenberg, darunter auch Diemelstadt, hatten 2015 auf dem Höhepunkt des Zustroms von Flüchtlingen 86 Mobilheime für 1,27 Millionen Euro gekauft. Damals galt es, über Nacht 1000 Asylsuchende unterzubringen. 

Auch in Rhoden, Wethen und Wrexen waren Hallen für diesen Zweck anvisiert worden. Um die Menschen unterbringen zu können, wurden über den Landkreis die Mobilheime aus Litaunen gekauft.

Doch es kam anders. Die Zahl der Asylsuchenden ist so stark gesunken, dass bis auf zehn Mobilheime keines genutzt wurde, und in der ehemaligen Kaserne in Mengeringhausen wurde die für sechs Millionen Euro vom Land gebaute Nebenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung Gießen ebenfalls nicht bezogen. 

Die Kosten für die einzelnen Mobilheime sind praktisch über die Erstattungen des Kreises für die Unterbringung und Versorgung von Asylanten gedeckt worden.

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