Diemelstädter organisieren Übergangslösung bis das Glasfaserkabel endlich kommt

Turbointernet per Richtfunk

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Vertragsunterzeichnung für den Anschluss an eine Richtfunkverbindung für schnelles Internet in Diemelstadt: sitzend V.l. Wolfgang Wetekam, Burghard Okel, Udo Jäkel, Net-Com-Geschäftsführer Frank Richter, Bürgermeister Elmar Schröder, Andreas Sprick-Schütte, Stefan Mielke, Andreas Pohl, stehend v.l. Heinz Michael Wetekam, Dieter Oderwald (Magistrat), Wolfgang Baraniak (Kreisverwaltung), Heinrich König, Stephan Müller und Peter De Schrijver (alle drei Netcom).

Diemelstadt. Ein schneller Internetanschluss ist für moderne Unternehmen entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg.

Deshalb wollte Bürgermeister Elmar Schröder nicht länger warten, bis die angekündigte Breitbandinititative der nordhessischen Landkreise greift und in drei, vier oder fünf Jahren das Tor zur digitalen Welt aufstößt.

So ist es gelungen, Partner zu finden, die schon in den nächsten beiden Monaten dafür sorgen werden, dass fünf Diemelstädter Unternehmen und die Stadtverwaltung per Richtfunk an Internetzugänge mit einer garantierten Bandbreite von jeweils synchron 100 Mbit pro Sekunde angeschlossen werden.

Bis zu drei weitere Unternehmen können sich noch anschließen bei monatlichen Kosten von 500 Euro. Was für den Ottonormalverbraucher teuer klingt, liegt durchaus im Bereich des üblichen Preises für garantierte Synchron-Leitungen.

Der Privatkunde hat n der Regel Anschlüsse mit „bis zu“ einer bestimmten Anschlussgeschwindigkeit. Und das auch noch asynchron, also mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten für den Up- und Download.

Unternehmen, die ihren Datenleitungen zum Arbeiten mit umfangreichen Plänen oder für Videokonferenzen nutzen, benötigen deutliche höhere Datenraten. In diesen Dingen kennt sich das Kasseler Unternehmen Netcom aus.

Die Tochter der Stadtwerke Kassel wurde auch von den nordhessischen Landkreisen damit beauftragt, den Netzausbau mit Glasfaserkabeln zu organisieren. Derzeit ist aber noch kein Generalunternehmer für die technische Umsetzung benannt.

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