Wochenendseminar lässt Kreativität sprudeln

Eigene App, Spielplätze, Mobilität: Diemelstädter Zukunftswerkstatt wird konkret

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Zukunftswerkstatt in der evangelischen Akademie Hofgeismar: Hier schmiedeten engagierte Diemelstädter aus allen Stadtteilen konkrete Pläne für die Stadtentwicklung. 

Diemelstadt. Bei einem Wochenendseminar unter dem Titel „Zukunftswerkstatt 3.0“ haben 50 engagierte Bürger aus allen Diemelstädter Stadtteilen, darunter Stadtverordnete, Kirchenvertreter und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Pläne geschmiedet, wie die Ideen, die bei den Dorfmoderationen gesammelt wurden, nun in die Tat umgesetzt werden können.

In den Räumen der Evangelischen Akademie in Hofgeismar wurden acht konkrete Projekte benannt, die nun angepackt werden. Neben dem schon bekannten Bürgerbus zählen hierzu die Diemelstadt-App, der Abenteuerspielplatz in Rhoden, die Camper-Stellplätze in Wrexen, Jugendräume in allen Stadtteilen, das Nahmobilitätskonzept, Gründung von Fördervereinen und der Einstieg in die Dorferneuerung. Viele Punkte der elf Dorfmoderation konnten schon im laufenden Geschäft der Verwaltung umgesetzt werden.

Der aktuelle Workshop, der wie alle voran gegangenen Veranstaltungen vom Münsteraner Kommunikationsberater Jürgen Rönsch geleitet und moderiert wurde, war bereits die zweite Folge-Veranstaltung zur Dorfmoderation in diesem Jahr. Die Steuerungsgruppe mit insgesamt 20 Teilnehmern, hatte im Januar, ebenfalls in Hofgeismar, getagt und ausführlich die Ergebnisse der Bürgerbefragung vorgestellt.

Nun kamen alle Dorf- und Projektkoordinatoren erneut zusammen, um die nächsten konkreten Schritte zu planen. Bürgermeister Elmar Schröder: „Ich bin sehr stolz, was in Diemelstadt in den letzten Monaten im Rahmen der Dorfmoderationen und der Zukunftswerkstatt besprochen und umgesetzt wurde. Was im Oktober mit der Frage „Bürger, was wollt Ihr“ begann, hat sich zu einem tollen Beispiel für gelebte Demokratie und Bürgerbeteiligung weiterentwickelt. Das, was Bürger an Wünschen äußerten, findet sich nun in Projekten wieder. Wir werden die Ergebnisse auf der Gewerbeschau Ende April präsentieren und ich werde in allen Stadtteilen anbieten, über die Ergebnisse zu informieren.“   red/es

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