Drei Leichtverletzte nach Wohnhausbrand in Rhoden

Rauchmelder als Lebensretter

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Brand in Wohnhaus in Rhoden.

Diemelstadt-Rhoden. Drei Personen erlitten eine leichte Rauchvergiftung bei einem Brand in einem Wohnhaus in Rhoden. Dank eines Rauchmelders wurden die Bewohner des Hauses am Kleinen Kuhweg gestern Vormittag auf den Brand in einer Dachgeschosswohnung aufmerksam.

 Mithilfe eines Nachbarn und unter Einsatz eines Feuerlöschers gelang es, die Flammen einzudämmen. Die 64-jährige Bewohnerin geleitete ihren 70-jährigen Ehemann sicher aus dem Haus. Doch wegen des Verdachtes auf eine Rauchgasvergiftung wurden die Eheleute und der Ersthelfer vorsorglich mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Marsberg gebracht. Für die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen war es ein kurzer Löscheinsatz: „Viel Rauch und wenig Feuer“, brachte der Rhoder Wehrführer Florian Kistner die Situation auf den Punkt. er betonte, dass durch den Rauchmelder Schlimmeres verhindert wurde. Die Bewohnerin, die sich bei Ausbruch des Feuers allein in dem Haus aufhielt, alarmierte selbst die Feuerwehr. 35 Einsatzkräfte der Wehren aus Rhoden und Wrexen eilten herbei, sie erstickten das Feuer schnell und brachten einen Hochdrucklüfter in Stellung. Die elf Kameraden der Stützpunktfeuerwehr Bad Arolsen konnten mit Drehleiter und Löschfahrzeug wieder zurückfahren, da ihre Hilfe nicht mehr benötigt wurde. Das Wohnhaus ist durch die Qualmentwicklung verrußt. Kurz zuvor und vor dem geplanten Einzug eines Familienmitglieds war die Renovierung in einem Teil des Hauses abgeschlossen worden. Nach Auskunft der Polizei war vermutlich durch einen überhitzten Gasofen eine Vließmatte für Baustellen in Brand geraten. (ah)

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