Ensemble „Les Echos de partout“ erneut zu Gast

"Echos überall" beim Sommerkonzert in der Wrexer Kirche

"Echos überall" lautet die Übersetzung des Namens des Ensembles "Les Echos Partout", das beim Sommerkonzert in der Wrexer Kirche auftritt.
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"Echos überall" lautet die Übersetzung des Namens des Ensembles "Les Echos Partout", das beim Sommerkonzert in der Wrexer Kirche auftritt.

Diemelstadt-Wrexen. Unter der Leitung und Mitwirkung von Oliver Kersken tritt die Naturhornhorngruppe „Les Echos de partout“ am Freitag, 21. Juli, um 20 Uhr erneut bei den Wrexer Sommerkonzerten auf.

Mit dem Titel „La Fete au Chateau“ wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das ausschließlich auf Es-Naturhörnern gespielt wird und die Vielfältigkeit dieser besonderen Instrumente zum Ausdruck bringen soll.

Während im ersten Teil Stücke zu hören sein werden, welche die Zuhörer auf eine Reise durch die Schlösserlandschaft Frankreichs mitnehmen, wird das Konzert im zweiten Teil mit der von Oliver Kersken im Jahr 2015 komponierten Bad Segeberger Messe enden.

Der Name der überregionalen Jagdhornbläsergruppe „Les Echos de partout - Die Echos von überall“ - spiegelt eine weitere Besonderheit wieder, kommen doch die Mitglieder aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen regelmäßig in Wrexen zusammen, um gemeinsam Musik zu machen.

Alle zwölf  Mitwirkenden nehmen regelmäßig Unterricht bei dem Berufshornisten Oliver Kersken (Düsseldorf) und haben sich in dieser Formation 2015 als Konzertprojektgruppe zusammengefunden. Das verbindende Element ist für alle die Liebe zum Horn und seinem besonderen Klang.

Oliver Kersken, in Düsseldorf geboren, studierte modernes Horn und Naturhorn bei Hermann Baumann an der Folkwang-Hochschule in Essen. Nach einem Engagement im Orchester des Nationaltheaters Mannheim entschied er sich für die Spezialisierung auf historisch informierte Aufführungspraxis und spielt seitdem in Ensembles wie der Neuen Düsseldorfer Hofmusik, dem Dresdner Festspielorchester, den Deutschen Naturhorn Solisten, der Akademie für Alte Musik Berlin, Cappella Coloniensis, l’arte del mondo, dem Deutschen Hornensemble, dem Freiburger Barockorchester, Tafelmusik Toronto, Concerto Köln, dem Neuen Orchester Köln und vielen anderen namhaften Ensembles aus der Alten Musik.

Zwischen 1999 bis 2015 unterrichtete er eine Klasse für Naturhorn an der Musikhochschule Leipzig. Seit November 2013 unterrichtet er in gleicher Funktion an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und den Deutschen Naturhorn Solisten erhielt er im Jahr 2002 den Klassik Echo für die Aufnahme der Hornkonzerte und Ouvertüren von Telemann als beste Konzertaufnahme des Jahres.

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