Gute Nachricht kurz vor Weihnachten

Eine Million Euro für die  Rathaussanierung in Rhoden

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Der letzte Förderbescheid aus dem städtebaulichen Denkmalschutz ermöglicht die Rathaussanierung: von links Diemelstadts Bauamtsleiter Eckard Bodenhausen, Jörg Vahle (Bauamt), Bürgermeister Elmar Schröder, Susanne Engelns (NH Projektstadt), Kämmerer Jörg Romberger, Susanne Schabasian und Jutta Biermann (Büro Oppermann), Erika Melcher (Bauamt).   

Grünes Licht für die mit einer Million Euro kalkulierte Rathaussanierung: Der erhoffte Zuschussbescheid ist zwei Wochen vor Weihnachten eingetroffen.

Diemelstadt. Schon seit Tagen hatte man im Diemelstädter Rathaus gespannt auf den Förderbescheid des Programmes Städtebaulicher Denkmalschutz gewartet. Da es sich um den letzten Bescheid des seit Jahren laufenden Programms handelt, wird damit auch festgelegt, ob und was die Stadt Diemelstadt noch im Rahmen des Programmes umsetzen kann.

Allen Beteiligten war bewusst, dass der Gesamtfördertopf für den städtebaulichen Denkmalschutz des Landes begrenzt ist, daher hatten die Diemelstädter Gremien im Rahmen eines umfangreichen Abstimmungsprozesses festgelegt, dass zunächst die Sanierung der Landstraße erfolgen soll, bevor weitere Projekte angegangen werden, zumal die Kosten im Bereich des Straßenbaus auch massiv angezogen haben.

Und obwohl die Kommunalpolitiker wussten, dass sich ihr Rathaus in einem äußerst schlechten Zustand befindet, wollte man sich in Abstimmung mit den Mitarbeitern der Verwaltung nur auf eine kleine Lösung einlassen.

Kosten werden ungefähr gedrittelt: Stadt, Land, Bund gemeinsam im Boot

Bei Gesprächen im Wiesbadener Ministerium wurde Bürgermeister Elmar Schröder jedoch deutlich gemacht, dass im Falle einer Sanierung des in die Jahre gekommenen Verwaltungsgebäudes eine umfassende baufachliche Prüfung vorzunehmen und von Baukosten über einer Million Euro auszugehen sei.

Brandschutz, Barrierefreiheit, Einrichtung einer Behindertentoilette, ein ordnungsgemäßer Zugang und vieles mehr müssten in diesem Zusammenhang mitbetrachtet werden. Daher hat der Fördermittelgeber nun auch eine Förderung von Bund und Land jeweils in Höhe von 309.000 Euro, also 618. 000 Euro (61,8 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben) zugesagt. Die verbleibenden 38,2 Prozent, also 382.000 Euro, müssen von der Diemelstadt aufgebracht werden.

Somit freuten sich alle Beteiligten kurz vor Weihnachten am Weihnachtsbaum des Rathauses über einen Gesamtbetrag von einer Million Euro, der nun in das gesamte Projekt einfließen wird. Bürgermeister Elmar Schröder: „Natürlich freuen wir uns sehr über diesen großen Förderbetrag von Bund und Land und werden unseren städtischen Anteil hinzufügen, damit der Rückbau der Landstraße und die Sanierung des Rathauses am Ende der Projektlaufzeit 2024 abgeschlossen werden. Eine sehr gute Nachricht passend zur Weihnachtszeit.“  red

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