Zeugnisübergabe und Verabschiedungsfeier in der Stadthalle Rhoden

Eine Welt voller Chancen wartet auf die Schlossbergschüler

+
Zum Abschlussfoto präsentierten sich die Schüler der aus der Hauptschuleklasse: Jan-Philipp Bode, Linda Harker, David Hercke, Maurice Hercke, Emily Kappe, Max Mielke, Rebecca und Renata Ramadani, Lara Scheil und Maurice Schramm.  

Diemelstadt-Rhoden.  Mit herzlichen Dankesworten für ihre Lehrer haben sich die Schüler der beiden Abschlussklassen von ihrer Schlossbergschule verabschiedet.

VON ELMAR SCHULTEN

Schulleiterin Sigrid Scholtissek bescheinigte den Entlassschülern dass sie in den vergangenen Jahren ihre Schwächen überwunden und Stärken gefördert hätten. Neben all den wichtigen Schulfächern hätten sie aber auch gute Umgangsformen gelernt und die nötigen Regeln des Streits und der Streitschlichtung, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts.

Die Lehrer wiederum hätten alles getan, um die Kreativität und den Elan der Schüler zu fördern.

Nun stelle sich für alle die Frage, wie es nun weitergehen solle: Welches Ziel verfolge ich? Für wen und für was?

Anerkennend stellte die Schulleiterin fest, dass die aktuelle Schülergeneration erkannt habe, dass sich beim Umgang mit der Umwelt einiges ändern müsse. Bei der Fridays-for-Future-Bewegung sei jeder gefordert, seinen Beitrag zu bringen, um etwas zu verändern.

Für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen

Aber auch die Freiheit, das Recht der freien Meinungsäußerung müsse immer wieder neu erstritten werden. Ebenso müsse ständig um Gerechtigkeit gerungen werden. Es sei ein lohnendes Ziel, für eine Zukunft ohne Ausbeutung von Mensch und Natur zu kämpfen. In diesem Sinne rief die Schulleiterin den Abschlussschülern zu: „Steht zu euren Idealen. Macht was aus euren Talenten.“

„Jeder von euch wird in der Gesellschaft gebraucht“, stellte Bürgermeister Elmar Schröder fest. Die Stadt Diemelstadt habe sogar noch einen Ausbildungsplatz für einen künftigen Wassermeister zu vergeben. Wer sich also dafür interessiere, eine Ausbildung zum Versorgungstechniker zu beginnen, der möge sich möglichst noch am Montag im Rathaus bewerben.

Überhaupt sei es sinnvoll, eine Ausbildung zu beginnen: „Wir brauchen im Waldecker Land Praktiker, nicht nur Theoretiker.“ Aber egal, wie sie die Abschlussschüler nun entscheiden, sie könnten sicher sein, dass eine Berufsausbildung heute keine Einbahnstraße mehr sei. Es gebe viele Möglichkeiten und Herausforderungen, die ständige Neulernen nötig machten.

Ähnlich äußerte sich auch Pfarrerin Elke Carl und verwies auf ihren eigenen Ausbildungsweg. Auch da habe es manchen Umweg und Rückschritt gegeben. Am Ende aber habe sie ihren Traumberuf gefunden. Dabei habe sie stets begleitet von Gott gefühlt. Diese Begleitung äußere sich in menschlichen Begegnungen und guten Worten.

Den musikalischen Rahmen der Schulentlassungsfeier gestalteten die Schulband unter Leitung von Renate Walprecht und der Schulchor unter Leitung von Hannelore Leyhe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare