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Elmar Schröder seit zehn Jahren Bürgermeister in Diemelstadt

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Von: Armin Haß

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Zum zehnjährigen Dienstjubiläum wurde Bürgermeister Elmar Schröder (2. von links) von Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Pawelczyk (2. von rechts) geehrt. Links Erster Stadtrat Dieter Oderwald, rechts der Büroleitende Beamter Jörg Romberger.
Zum zehnjährigen Dienstjubiläum wurde Bürgermeister Elmar Schröder (2. von links) von Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Pawelczyk (2. von rechts) geehrt. Links Erster Stadtrat Dieter Oderwald, rechts der Büroleitende Beamter Jörg Romberger. © Armin Haß

Die vielen Projekte lassen seine Amtszeit deutlich länger erscheinen, als sie tatsächlich ist: Bürgermeister Elmar Schröder ist seit zehn Jahren in Diemelstadt tätig und wurde dafür im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung geehrt.

Die schnell verflogenen Amtsjahre seien bewegt, arbeitsreich, nicht immer einfach , aber erfolgreich gewesen, fasste Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Pawelczyk (FWG) zusammen. Mit einem „Strategischen Zukunftsprogramm“ sei Schröder angetreten, um gemeinsam mit den Bürgern „Lösungen für die Herausforderungen der Zeit“ zu finden.

Dabei wies Pawelczyk auf die Zukunftswerkstatt hin, die aus dem Willen zum Stoppen des Einwohnerrückgangs viele Impulse gab und überregional zu Anerkennung und Fördermitteln führte.

Parteiübergreifend, stadtorientiert

Die Förderprogramme Stadtumbau, Sanierung im Denkmalschutz und LEADER und den Einsatz für eine Sanierung von Schloss Rhoden hob Pawelczyk ebenso hervor wie die stabile Finanzlage der Stadt und die verantwortungsbewusste Investitionstätigkeit. Zudem sei die Verwaltung verjüngt und umgebaut worden, um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können. Anfangs sei es ihm nicht schnell genug gegangen, blickte der Parlamentsschef zurück.

Erst mal habe er sich an die am Konsens zum Wohle der stadtorientierten Diemelstädter Verhältnisse gewöhnen müssen. Pawelczyk dankte für den unermüdlichen Einsatz Schröders und seiner Gattin Bärbel für die Unterstützung.

Studium draufgesattelt

Schröder hatte beruflich nach dem Studium als Diplomingenieur Vermessung zunächst die Laufahn im gehobenen technischen Dienst begonnen und war zuletzt bei der Stadt Paderborn Leiter der Abteilung Geoservice gewesen.

Parallel dazu war er als CDU-Mitglied auf Stadt- und Kreisebene in Marsberg und im Hochsauerlandkreis lokalpolitisch aktiv. Mit gut 52 Prozent der Stimmen gewann Schröder 2011 gegen den parteilosen Mitbewerber Peter Lieder. Bevor er den Dienst als Nachfolger des inzwischen verstorbenen Rolf Emde am 3. Februar 2012 antrat, schloss er noch sein Studium für Betriebswirtschaft und Verwaltungsmanagement in Dortmund ab.

Große Zustimmung bei der Wahl

Der mittlerweile parteilose Rathauschef legt großen Wert auf ein überparteiliches Wirken für die Fortentwicklung der Stadt. 2017 war er als einziger Bewerber bei hoher Wahlbeteiligung wiedergewählt worden. (Armin Haß )

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