Welche Wünsche und Erwartungen haben die Bürger?

Ergebnisse der Diemelstädter Dorfmoderationen vorgestellt

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Dorfmoderation Diemelstadt: Die Steuerungsgruppe mit Ortsvorstehern, Vereins- und Kirchenvetretern traf sich zum Workshop in Hofgeismar. 

Diemelstadt – Welche Wünsche und Erwartungen haben die Bürger bei den elf Dorfmoderationen geäußert? Welche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken wurden bei der Veranstaltungsreihe im Oktober benannt? Was geschieht nun mit den Ergebnissen?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Workshops, zu dem am Wochenende rund 20 Vertreter aus den Diemelstädter Ortsteilen, der Verwaltung, Kirche sowie den Fraktionen in der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar zusammenkamen.

Bürgermeister Elmar Schröder, der mit Moderator Jürgen Rönsch die Runde leitete, beantwortete gleich zu Beginn des Workshops die Frage, warum trotz vorheriger Ankündigung bislang keine Ergebnisse der Dorfmoderationen öffentlich vorgestellt wurden.

„Die gute Mitwirkung der Bürger und die große Zahl der Vorschläge hat uns alle begeistert, aber auch herausgefordert.“

Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger hätten an den Dorfmoderationen teilgenommen, berichtete Schröder. In jedem Ort seien mindestens 50 Vorschläge zusammengetragen worden. Die Karten, auf denen Stärken, Chancen, Risken und Chancen benannt wurden, summierten sich auf weit über 1000.

Folge des gewaltigen Bürger-Engagements: Die Auswertung der Ergebnisse dauerte deutlich länger als zunächst geplant. Erst Anfang Januar wurde die Dokumentation komplett abgeschlossen und der 106-seitige Bericht erstellt.

Jürgen Rönsch, der im Auftrag des Magistrats die Dorfmoderationen im Oktober leitete, gab in seiner 90-minütigen Präsentation den Workshop-Teilnehmern einen mit Bildern unterlegten Rückblick auf die erfolgreiche Veranstaltungsreihe und stellte die wichtigsten Ergebnisse vor.

Er machte dabei deutlich, dass jeder Ortsteil in den Dorfmoderationen andere Schwerpunkte setzte und die Bandbreite der Wünsche und Erwartungen von mehr Bauplätzen, über Tempo-30-Zonen bis hin zur ärztlichen Versorgung reichte.

Wichtig seien für die Befragten aber auch mehr Transparenz und mehr Informationen für die Bürger mittels einer Dorf-App oder einer Dorfzeitung gewesen, ebenso die verbesserte innerstädtische Mobilität sowie die Einrichtung von Jugendräumen.

Wie nicht anders zu erwarten, habe die Verbesserung der Internet-Abdeckung und der Mobilkommunikation ebenfalls ganz weit oben auf der Wunschliste gestanden, so Rönsch.   red

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