Einsatz der Wehren aus Rhoden, Wrexen und Bad Arolsen

Förderband bei Pappenverarbeitung in Rhoden in Brand geraten

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Brand bei Pappenfabrik Rhoden: In einem unterirdisch installierten Förderband brach das Feuer aus.

Diemelstadt-Rhoden. Auf 50 000 bis 75 000 Euro wird der Schaden bei einem Brand am späten Sonntagabend bei der Pappenverarbeitungsfabrik  geschätzt.

+++ Aktualisiert um 15.40 Uhr +++

Vermutlich wegen eines technischen Defektes war ein unterirdisch installiertes Förderband in Brand geraten. Gegen 23 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Die Stützpunktfeuerwehr Rhoden sowie die Wehren aus Wrexen und Bad Arolsen rückten unmittelbar aus und  unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann gegen den Brand vor. Gegen 1.30 Uhr war das Feuer gelöscht. 

Wie kam es zu dem Feuer?

Nach derzeit vorliegenden Informationen war eine Überhitzung in den Lagern des Förderbandes Grund für den Brand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick rückte aus, um sich ein Bild von dem Schaden und dem Einsatz zu machen.

 Die Alarmierung erfolgte im Laufe des Produktionsprozesses. Um 22.59 Uhr sah ein Mitarbeiter in der Produktionshalle 28 Qualm und Stichflammen aus einem unterirdischen Förderband schlagen. Umgehend alarmierte er über den Notruf 112 die Leitstelle und leitete zusammen mit einem Kollegen die etwa 50 Mitarbeiter des Verpackungsbetriebes im Laubacher Weg aus dem Gebäude.

So schnell kamen die Feuerwehren

Noch bevor die Feuerwehr eintraf, haben Mitarbeiter mit Löschmitteln in der Halle einen ersten Angriff gegen die Flammen vorgenommen. Nur wenige Sekunden später schrillten die Rauchwarnmelder in der Produktionshalle und wurde infolge der Hitzeentwicklung die Sprinkleranlage automatisch ausgelöst.

Insgesamt wurden sechs beziehungsweise vier Löschtrupps unter Atemschutz aus Rhoden und  aus Wrexen eingesetzt. Die Feuerwehr aus Bad Arolsen rückte unter der Leitung von stellvertretendem Statbrandinspektor Michael Seebold mit elf Einsatzkräften und der Drehleiter an. 

Nachdem zwei Glutnester in einem Schacht abgelöscht worden waren, wurde mit mehreren Lüftern das Gebäude von Rauch befreit. Schwierig erwiesen sich die weitergehenden Löschmaßnahmen: Die Verkleidung eines Kabelschachtes musste abgenommen werden, um nach weiteren Glutnestern zu suchen. Um 1.27 Uhr wurde von der Einsatzleitung „Feuer aus“ gemeldet. (ah/112-magazin.de)

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