Enge Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde

Freie Sicht, freie Fahrbahn: Büsche an Umgehungsstraße Rhoden beschnitten

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Wie sehr geht’s dem Straßenbegleitgrün in diesem Winter an den Kragen? Die Grünpflege entlang der Bundesstraße B252 wurde gestern zwischen Straßenmeisterei (Leiter Bernward Stamm) und Unterer Naturschutzbehörde (Ralf Kobusch, l.) abgestimmt.

Diemelstadt-Rhoden.  Damit es nicht zu Protesten kommt: Hessenmobil hat gelernt und schneidet die Büsche entlang der Umgehungsstraße Rhoden in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.

Gartenbesitzer kennen das: Erst wollen die neu gepflanzten Büsche nicht wachsen, dann, nach fünf, sechs Jahren, scheinen die Sträucher förmlich zu explodieren. Sie gedeihen prächtig und müssen bald in Form geschnitten werden. Ganz ähnlich die Situation beim sogenannten Straßenbegleitgrün, das am Straßenrand wächst und meist erst dann von den Autofahrern wahrgenommen wird, wenn die kleinen Bäumchen zu stattlichen Bäumen herangewachsen sind, deren Kronen im Winter die Schneelast nicht tragen können, knicken und auf die Fahrbahn stürzen.

Damit genau das nicht passiert, sind in den Wintermonaten die Straßenmeistereien des Landesbetriebes Hessen-Mobil damit beschäftigt, wuchernde Büsche zurückzuschneiden und Bäume, die in ihrer Standsicherheit jetzt oder in naher Zukunft gefährdet sind, vom Straßenrand zu beseitigen.

Im vergangenen Jahr gab es landesweit lautstarke Proteste gegen allzu beherzte Abholzaktionen, vor allem in Südhessen, aber auch im Landkreis. Daraus hat Hessen-Mobil gelernt und in diesem Winter den Schulterschluss zu den Experten der Unteren Naturschutzbehörde gesucht.

Mehr über den Umgang mit Straßenbegleitgrün an der Umgehungsstraße von Rhoden lesen Sie in der gedruckten WLZ am Dienstag.

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