Neues Kunstprojekt im Hause Beisinghoff

Grenzenlos kreativ: New Yorker Künstlerin mit Wurzeln in Dehli und London arbeitet in Rhoden

Sie drehen ein großes Rad: Barbara Beisinghoff (links) präsentiert ihre indische Gastkünstlerin Tara Sabharwal aus New York. Foto: Elmar Schulten

Diemelstadt-Rhoden. Die international bestens vernetzte Künstlerin Barbara Beisinghoff hat wieder ihr Haus, ihren Garten und ihre Werkstatt für eine Gast-Künstlerin geöffnet. Die Inderin Tara Sabharwal wohnt eigentlich in London und New York, wird aber in den nächsten Wochen ihr künstlerisches Werk in Rhoden fortsetzen.

Barbara Beisinghoff ist Mitglied im Künstlerkreis „women’s studio workshop“ und schreibt auf der dortigen Internetseite regelmäßig kreative Arbeitsaufenthalte aus. Diesmal gab es 65 Bewerber. Aus dieser Vielzahl hat Barbara Beisinghoff zwei Künstlerinnen asugewählt und zu sich eingeladen.

Tara Sabharwal macht im Juli den Anfang. Sie hat sich vorgenommen, die professionelle Druckpresse in der Werkstatt von Barabara Beisinghoff intensiv zu nutzen.

Die Presse mit dem großen Walzenrad wurde eigens für die renommierte Papier-Künstlerin von der Firma Plankenhorn angefertigt und ermöglicht Drucke in einer Breite von bis zu 1,32 Meter und einer Länge von zwei Metern.

Das sind Formate, mit denen Tara Sabharwal bisher noch nicht gearbeitet hat. - Eine neue Herausforderung für die vielfältige Künstlerin, die sowohl mit Pinsel und Farbe als auch mit Kupfer und Säure arbeitet.

Für ihre Radierungen ist die die große Presse in Rhoden ideal. Man darf gespannt sein, welche Impressionen die Künstlerin aus dem Waldecker Land mitnimmt in die große, weite Welt.

Als Großstadtmensch, der in Neu-Delhi, London und New York zu Hause ist, sind die vielen neuen Eindrücke in dem kleinen Fachwerkstädtchen etwas ganz Neues. Besonders hat es ihr der große Garten angetan, der zum Anwesen der Beisinghoffs gehört. (Von Elmar Schulten)

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