Festkommers am Sonnabend, Dorfleben am Sonntag

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Helmighausen wird 975 Jahre alt

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Girlanden wickeln für das große Fest: Helmighausen feiert heute und morgen sein 975-jähriges Bestehen

Diemelstadt-Helmighausen. An die erste urkundliche Erwähnung ihres Dorfes vor 975 Jahren wollen die Helmighäuser am Wochenende, 25. und 26. August, mit einem großen Fest erinnern.

Los geht's am heutigen Sonnabend ab 19 Uhr im einem Kommersabend in der Dorfhalle. Nach Festansprache und Grußworten wird ein Film über das Dorfleben gezeigt. Anschließend spielt der Musikverein Essentho zum Tanz auf.

Weiter geht's am morgigen Sonntag mit einem Festgottesdienst in Ligges Torgarten in der Dorfmitte. Gleich anschließend öffnen die Marktstände. Dazu gehören die Spinnstube, die Schreinerwerkstatt, die Imkerei, das Weinzelt, der Ofenkuchensand und das rollende Backhaus. Außerdem gibt es Würste aus Hausschlachtung, ein kinderkarussell und leckeres Speiseeis vom Bauernhof.

Zu den Höhepunkten des Tages gehören ein Kuhfladenlotto und eine Oldtimerausstellung. Im Saal der Gaststätte Hahnenborn werden alte Fotos gezeigt.

Beim Dorfjubiläum mischen alle Vereine kräftig mit. Und davon gibt es in dem 327-Seelen-Dorf einige. Ortsvorsteherin Hiltrud Bodenhausen zählt die Schützen, die Sänger, die Feuerwehr und die Karnevalisten aus. Das Gemeindeleben wird außerdem vom Posaunenchor und vom Sportverein mit seinen vielen Abteilungen Fußball, Reiten und Gymnastik geprägt.

Das alles und noch viel mehr hat sich aus der kleinen Ansiedlung Helmeringhausen (Helmighausen) entwickelt, die Bischof Rotho von Paderborn am 27. Juli 1043 in einer zum Pfarrbezirk Horhusen (heute Marsberg) zuordnete. Diese Erwähnung gilt den Heutigen quasi als Geburtsurkunde ihres Dorfes.

 

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