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Hesperinghäuser Schützenhalle wurde zum Jagdrevier

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Eine Gruppe von Falknern posieret mit Greifvögeln vor der Kamera.
Hingucker bei der Hubertusmesse: Die Falkner Christian und Petra Ladage präsentierten mit ihren Helfern prächtige Greifvögel. Zum Gottesdienst hatten sie eine Schleiereule, einen Fleckenuhu, einen Ger- und einen Wanderfalken sowie zwei Wüstenbussarde mitgebracht. © Petra Halbach

Die Hubertusmesse in Hesperinghausen ist inzwischen zur Tradition geworden. Diesmal allerdings wurde der Gottesdienst in der Schützenhalle gefeiert, wo es einfach mehr Platz für die vielen Besucher aus nah und fern gab.

Diemelstadt-Hesperinghausen - Wieder hatten viele fleißige Hände eine prächtige Waldkulisse entstehen lassen, in der nicht nur ein mächtiger Keiler aus dem Gebüsch schaute, sondern auch ein Rehkitz, ein Eichhörnchen und ein ausgestopfter Dachs. Auch ein Hochsitz war aufgestellt worden. von hier aus konnte sich Pfarrerin Claudia Engler „mitten im Wald“ über die zahlreichen Gottesdienstbesucher in der prall gefüllten Halle freuen.

Umrahmt wurde das großartige Bild von den Freunden der Falknerei Ladage aus Landau mit ihren stolzen Greifvögeln. Musikalisch untermalt wurde der festliche Gottesdienst vom Männergesangverein „Vaterland“ Hesperinghausen“ unter Leitung von Ute Erkel und den Jagdhornbläsern aus Rhenegge, die den Hesperinghäusern anlässlich des Hubertusgottesdienstes schonseit Jahren die Treue halten. Organistin des Abends war Elisabeth Plempe.

Falkner beantworten fragen zu ihren Greifvögeln

Als Jagdpächter stimmte Baron Josef von Twickel die Besucher mit dem Verlesen der Hubertuslegende auf das Leben und Wirken des Heiligen ein, der auch als Schutzpatron der an diesem Abend anwesenden Jäger und Forstleute gilt.

Die Falkner Christian und Petra Ladage stellten ihre Greifvögel vor und beantworteten zahlreiche Fragen der interessierten Zuhörer. Zum Gottesdienst hatten sie eine Schleiereule, einen Fleckenuhu, einen Ger- und einen Wanderfalken sowie zwei Wüstenbussarde mitgebracht.

Mensch und Natur in Harmonie

Pfarrerin Claudia Engler, die sich nicht scheute bei ihrer Predigt den Hochsitz zu erklimmen, verwies auf einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und hob die wichtige Bedeutung des Waldes für den Menschen hervor. Neben ihr trugen Alfons Bunse, Hermann Groß und Karl-Friedrich Vogel die Fürbitten vor.

Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich auch Ortsvorsteher Hermann Groß bei allen mitwirkenden Akteuren und Helfern und lud alle Gäste ein, bei Getränken und Schnittchen noch zu bleiben und den Abend gesellig ausklingen zu lassen. So konnten auch die Greifvögel aus der Nähe betrachtet werden und die Jagdhornbläser gaben ein Ständchen. (Petra Halbach)

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