Nähe zur Natur betont

Hubertusmesse in Hesperinghausen: Ein Stück Wald in die Kirche geholt

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Die Falkner-Familie Ladage aus Landau stellte bei der Bei der Hubertusmesse Greifvögel aus eigener Zucht vor.

Neben Eichhörnchen, Waschbär und Wiesel galt es noch viele weitere Tiere in der prächtig zum Herbstwald dekorierten Kirche in Hesperinghausen zu entdecken.

Zur Hubertusmesse, die einen Höhepunkt im Hesperinghäuser Kirchenjahr darstellt, hatte sich die Kirche bis auf den letzten Platz restlos gefüllt, und so konnte Pfarrerin Claudia Engler zahlreiche Gottesdienstbesucher begrüßen, die die Kirche unter den Klängen der Jagdhornbläser aus Rhenegge auf einem Laubteppich betraten.

Musikalisch eingerahmt wurde der Gottesdienst vom Männergesangverein Vaterland Hesperinghausen unter der Leitung von Reinhard Prior, den Jagdhornbläsern aus Rhenegge, dirigiert von Jens Dicke, und Renate Sälzer an der Orgel.

Der Wald wurde besungen 

Der MGV Vaterland besang die Schönheit des Waldes und der Natur, und die Jagdhornbläser bliesen auf ihren Hörnern unter anderem die Begrüßung zur Jagd und den Hubertusmarsch.

Jagdpächter Baron von Twickel stimmte die Zuhörer mit dem Vortragen der Hubertuslegende auf den Abend ein. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst auch von der Falknerei Ladage aus Landau, die neben ihrem Wüstenbussard Heaven und dem Gerfalken Argus auch einen Waldkauz mitgebracht hatte.

Vögel wurden vorgestellt 

Familie Ladage stellte die mitgebrachten Vögel vor, berichtete von ihrer Arbeit mit ihnen und beantwortete auch noch nach dem Gottesdienst bereitwillig Fragen dazu. Dabei bot sich dann auch die Gelegenheit, die Tiere und den geschmückten Altarraum aus der Nähe zu betrachten.

In ihrer Predigt ging Pfarrerin Claudia Engler der Frage nach, was uns die Legende des Heiligen Hubertus auch heute noch zu sagen habe und was die Heutigen daraus lernen könnten. Fürbitten verlasen gemeinsam mit der Pfarrerin Hermann Groß, Karl-Friedrich Vogel sowie Herta und Alfons Bunse. (Von Petra Halbach)

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