Diemelstädter Fraktionen fordern Bau eines sicheren Radwegs 

Das ist das gefährlichste Stück am Diemelradweg 

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Blick ins Diemeltal bei Wrexen. Den Bau eines Radwegs von Orpethal nach Wrexen fordern die Stadtverordneten in Diemelstadt.

Diemelstadt.  Diese Lücke im Diemelradweg stellt ein großes Risiko für Radfahrer dar.  Die Stadtverordneten setzen sich für den Bau eines Radwegs an der stark von Lastzügen befahrenen Straße zwischen Orpethal und Wrexen ein.

„Das ist das gefährlichste Teilstück des Diemelradwegs“, pflichtete der Diemelstädter Bürgermeister Elmar Schröder den Fraktionen von CDU, SPD und FWG bei, die in einem gemeinsamen Antrag den Bau eines sicheren Radwegs zwischen Orpethal und Wrexen fordern. 

Darum muss ein Radweg gebaut werden

Der Diemelradweg führe den Radtouristen über die Kreisstraße 91 und die Landestraße 3438 ins Stadtgebiet, wegen des hohen Schwerverkehrsanteils müsse jedoch eine sichere und separate Radwegtrasse gebaut werden. 

Bei Kosten von schätzungsweise 800 000 Euro mit dem Bau von Brücken seien aber Kreis und Land als Geldgeber gefordert, sagte Markus Budde (SPD). Die Stadt könne das Projekt nicht schultern, so Jürgen Pawelzig (FWG).

 Radtouristen locken

Über den Radweg lasse sich die Attraktivität Diemelstadts erhöhen, zudem könnten Geschäfte der Nahversorgung angebunden werden, sagte Rainer Runte (CDU). (ah)

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