Dorfabend in Helmighausen

Karnevalistische Zugabe

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Die Frauen vom Karnevalsverein Helmighausen mit einem Tanz aus den 20er Jahren.  

  Ihre alljährliche Karnevalszugabe gaben die Helmighäuser Vereine erneut in Form eines Dorfabends voller Überraschungen.

Die Organisation des vierstündigen Marathons hatte der Gesangverein Eintracht übernommen. Hiltrud Bodenhausen führte durch ein Programm, in dem das (Er-)leben der Helmighäuser in all seinen Facetten gezeigt wurde.

Allen voran die Chronisten, die scharfzüngig das Jahr Revue passieren ließen und von selbsteinparkenden Bullis, krachenden Schützenfestbänken und nackten Tatsachen berichteten. Als Experte für zünftiges Feiern erwies sich Michael Schröder, während Andreas Volke vom Einkaufswahnsinn im schwedischen Möbelhaus berichtete.

Mit ihrer Hausfrauen-Büttenrede erntete die jüngste Mitwirkende Ksenia Applaus, ebenso wie Martin Hollenstein für ein skurriles Interview mit Pfarrerin Silke Kohlwes und den Bauern im Dschungelcamp, für die das Privatfernsehen Pate gestanden hatte. Musik und Tanz gab es ebenfalls, vom Schwarzlichttanz über die Jugendfeuerwehr und die Hüppeweiber bis zum Karnevalsverein schwangen gleich mehrere Formationen die Beine.

In Sachen Musik übernahmen die Gastgeber und der Posaunenchor das Ruder. Sicher nicht zum letzten Mal dabei war auch der Shantychor aus dem benachbarten Hesperinghausen, den das begeisterte Publikum ohne Zugaben wie „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ nicht von der Bühne lassen wollten. Für freudige Gesichter sorgte beim Dorfabend außerdem der Sparclub Waldecker Stern, der im Rahmen der Veranstaltung jeweils 200 Euro für die Jugendarbeit des Posaunenchors und der Feuerwehr überreichte. (sim)

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