Kein Grund für Berührungsängste

Frühlingsfest in der Rhoder Stadthalle brachte Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen

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Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder und Oberst a.D. Jürgen Damm von der Aktion für Behinderte in Waldeck-Frankenberg dankten allen Mitwirkenden des Frühlingsfestes, auf dem Foto ganz besonders den Sängern des Shanty-Chors Hesperinghausen.

DIEMELSTADT-RHODEN. In und um die Rhoder Stadthalle herum gab es beim Frühlingsfest am Sonntag ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm mit Schwerpunkt „Inklusion und Integration“.

Extra vom Matterhorn war Vanessa Grand gekommen. Als die bühnenerfahrene Sängerin ihr Publikum mit bekannten Schlagern und selbstgeschriebenen Titeln mitriss, stand nicht ihre Glasknochenkrankheit, sondern ihr Talent im Mittelpunkt.

Country-Sänger Tom Reno aus dem Sauerland brachte Truckersongs und Westernhits auf die Bühne. Der MGV Rhoden eröffnete den musikalischen Reigen gemeinsam mit dem Rhodener Posaunenchor, der zuvor auch den Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Engler musikalisch umrahmt hatte.

 Oberst a.D. Jürgen Damm rief als Präsident der Aktion für behinderte Menschen, offen mit Behinderung umzugehen und sich in die Lage der Betroffenen zu versetzen. Dazu gab es Gelegenheit bei einem Hindernis-Parcours, der mit verschiedenen Rollstuhl-Modellen herum fahren konnte.

Gleich drei Tanzgruppen, nämlich die „Angels“, die Gruppe „Butterfly“ und die kleinen „Tanzbienchen“, führten gekonnte Choreografien vor. Bei der Feuerwehr konnten die Besucher Löschübungen unternehmen. Zusammen mit den Wrexer und den Rhoder Schützen hatten die Brandschützer auch die herzhafte Versorgung der Besucher sichergestellt.

Das reichhaltige Kuchenbüffet Kuchen der DHB-Frauen im Nebenraum der Halle trug zum süßen Angebot bei dem Fest bei, während die kleinen Gäste sich lieber bei der Mohrenkopf-Wurfmaschine der Kindertagesstätten Rhoden und Wrexen ihr Konfekt erspielten.

Den Shanty-Chor Hesperinghausen erntete Bravo-Rufe für „La Paloma“ und „Einmal noch nach Bombay“. Ein Stand informierte über Diemelstadt als „Modellkommune des Landes“ und die „Zukunftswerkstatt 2.0“. Das „Multi-Kulti-Kochen“ stellte sich vor und lädt alle dienstags um 16.30 Uhr ins Grünewaldheim zum „kochen, quatschen und spielen“ ein.

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