EWF stellt Ladestation an der Stadthalle auf

Ladesäule macht E-Mobilität nun auch in Rhoden möglich

Vier Männer stehen vor der neuen Ladesäule an der Stadthalle Rhoden.
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Eine Ladestation für E-Mobile der EWF wurde vor der Stadthalle Rhoden in Betrieb genommen. Unser Bild zeigt, von links: EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller, Bauamtsleiter Mathias Koch, den Betreuer bei der EWF für Ladestationen, Marc Plaßmann, und Bürgermeister Elmar Schröder.

Mit einer neuen Ladestation an der Stadthalle Rhoden hat die Energie Waldeck-Frankenberg ihr kostenpflichtiges Angebot zur Unterstützung der Elektromobilität auf insgesamt 33 Standorte im EWF-Netzgebiet zwischen Dimelstadt und Hatzfeld ausgedehnt.

Diemelstadt-Rhoden - Gemeinsam mit Bürgermeister Elmar Schröder und Bauamtsleiter Mathias Koch nahmen EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller und der bei der EWF für die Betreuung der Ladestationen zuständige Marc Plaßmann die neue Ladesäule in Betrieb. Diese verfügt über zwei Ladepunkte, an denen jeweils mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt geladen werden kann.

Die EWF hat im vorigen Jahr mit dem Ausbau des öffentlichen Ladenetzes für Elektrofahrzeuge begonnen. An der Stadthalle in Rhoden und in der Nähe zum gegenüberliegenden Walmebad ist eine hohe Besucherfrequenz sichergestellt. Bürgermeister Elmar Schröder erwartet Bedarf bei Touristen und Gästen, aber auch während des Kram- und Viehmarktes.

Bezahlung mit Karte oder App

Die Investition der EWF wird mit 20 Prozent durch das Bundesverkehrsministerium gefördert. An allen Ladestationen wird nach Auskunft der EWF ausschließlich Naturstrom zur Verfügung gestellt. Um die Verwendung von erneuerbaren Energien sicherzustellen, erwirbt die EWF Zertifikate, die in einem speziellen Register des Umweltbundesamtes geführt und im Anschluss dort entwertet werden.

Zum Laden kann die Ladekarte der EWF oder eines anderen Stromanbieters verwendet werden. Außerdem kann eine direkte Zahlung per Ladenetz-App erfolgen.

E-Autos ideal für Kurzstrecken

Die Stadt Diemelstadt betreibt momentan noch keine E-Fahrzeuge, da es bisher keine Ladesäule gab, wie Schröder berichtet. Im Zuge der Dorfentwicklung werde in den Gruppen zum Integrierten Kommunalen Entwicklungs-Konzept (IKEK) der Aufbau eines Car-Sharing-Systems angeregt, sagte der Rathauschef. Dann freilich kämen nur Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb infrage.

Das Car-Sharing könne den Bürgerbus der Stadt ergänzen, zumal die meisten individuell angetretenen Fahrten statistisch betrachtet nur über Kurzstrecken zurückgelegt werden. Nach dem positiven Vorbild größerer Städte könne ein solches Konzept, bei dem Fahrzeuge gemeinsam genutzt werden, auch in Diemelstadt zum Zuge kommen, schätzt Schröder. (Armin Haß)

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