Fracht sorgt für Kopfschütteln bei der Polizei - Weiterfahrt unterbunden

Lkw transportiert Kleinlaster, Transporter, Auto und Zugmaschine

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Schwere Ladung: Der Lkw transportierte neben einen Kleinlaster und einem Transporter auch noch eine Lkw-Zugmaschine und ein Auto.

Diemelstadt. Ihren Augen traute eine Streifenwagenbesatzung aus Bad Arolsen nicht, als sie während einer Fahrt von Orpethal nach Diemelstadt auf einen „entgegenkommenden“ Lkw stießen. Dieser war vorne unbeleuchtet, ein festgezurrtes Warndreieck machte jedoch deutlich, dass etwas im Argen lag.

Ereignet hatte sich diese zufällige Begegnung bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag. Nachdem die Beamten den Sattelzug angehalten hatten, staunten sie beim Öffnen der Plane nicht schlecht: Auf dem Auflieger war ein Mercedes-Kleinlaster abgestellt, darauf ein gelber Ford Transit und darüber gestapelt noch ein Renault Megane. 

Ungewöhnlicher Anblick: Die andere Zugmaschine ragt aus dem Lkw heraus.

Das allein genügte dem Transporteur scheinbar nicht – im hinteren Bereich wurde eine DAF-Zugmaschine positioniert, die zu weit nach hinten aus dem Hänger hinausragte und auch nach oben die zulässige Gesamthöhe deutlich überschritt. Dazu kam ein weißer Lupo, der auf den DAF geschoben worden war.

Bei näherer Betrachtung fiel den Beamten die mangelnde Ladungssicherung auf. Die Gurte waren viel zu schwach und die Halteösen von Rost zerfressen.

Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer von Essen in Richtung Bulgarien unterwegs und wollte dort die von einem Georgier und einem Albaner erworbenen Fahrzeuge abliefern. Dem machten die Ordnungshüter ein Ende. Unter Blaulicht eskortierten die Beamten den Lkw samt Fracht auf einen Parkplatz und untersagte die Weiterfahrt. Nach Angaben der Polizei wäre der Lkw wahrscheinlich nur bis zur nächsten Unterführung einer Kreisstraße gekommen, dann hätte es die herausragende Zugmaschine erwischt.

Anerkennen mussten die Beamten aber den Einfallsreichtum des Fahrers. Um die Ladungshöhe so weit wie möglich zu reduzieren, wurden vor der Beladung des Hängers die Pneus von den Achsen gezogen, ansonsten wäre die Fahrt schon an der nächsten Brücken-Unterführung einer Landesstraße zu Ende gewesen.

An Ort und Stelle wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro fällig. Die Frachtpapiere waren laut Polizei in Ordnung. (112-magazin.de)

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Die Idee, einen Truck in einen Truck zu packen, ist nicht neu: 

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