Heimatfest auf  den Juli 2021 verschoben

Menschen haben andere Sorgen: Schützenfest Rhoden abgesagt

Ein Bild von der 1000-Jahr-Feier im vorigen Jahr: Die Schützen verschieben Heimatfest wegen der Corona-Krise auf das kommende Jahr. Foto: Armin Haß

Diemelstadt-Rhoden – Die Schützengesellschaft Rhoden, vor Jahrhunderten zum Schutz vort äußeren Feinden gebildet, sagt zum Schutz vor einer Ausbreitung des Corona-Virus das für Anfang Kuli geplante Heimatfest ab und verschiebt es auf 2021.

Ohnehin könne niemand in der Ausnahmesituation unbeschwert feiern, stellt Geschäftsführer Claus Wetekam fest.

Das ist der neue Termin

Der Vorstand der Schützengesellschaft sei sich der Verantwortung gegenüber den Mitgliedern, Gästen und Besuchern bewusst. Einstimmig sei das Schützenfest auf das Wochenende 2. bis 5. Juli 2021 verschoben worden.

Auch wenn eine Stabilisierung der Lage eintreten würde, könne man nicht gleich Tausende von Menschen, vor allem aus den gefährdeten Personengruppen, auf engstem Raum zusammenführen. „Wir glauben, dass die Grundstimmung derzeit, auch für die noch anstehenden Vorbereitungen, einfach nicht vorhanden ist, zumal die wohl härteste Zeit der Corona-Pandemie nach Aussage aller Experten noch vor uns liegt“, so Geschäftsführer Wetekam.

Folgen der Krise

 Darüber hinaus dürften auch die persönlichen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht ganz außer Acht gelassen werden. „Nicht wenige Firmen haben ihre Mitarbeiter für nicht absehbare Zeit in Kurzarbeit geschickt, verbunden mit erheblichen Gehaltseinbußen. Ob jedem Schützenbruder momentan dann der Sinn nach Schützenfest steht, muss zumindest hinterfragt werden“, so Wetekam weiter.

Die Entscheidung ist uns angesichts der bereits seit Jahren laufenden Vorbereitungen nicht leichtgefallen: „Aber je eher wir den neuen Termin bekannt geben, desto leichter fallen uns auch die Vorbereitungen auf ein tolles Schützenfest 2021“.

Planungen abgestimmt

Die Schützenbrüder aus Korbach und Lütersheim hätten es bereits vorgemacht. Jetzt gelte es, gemeinsam die Planungen auf 2021 umzustellen, ist sich der Vorstand der einig.   red

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