Anlieger mit beteiligt

Nächste Etappe zur Neugestaltung der Landstraße Rhoden wird vorbereitet

Landstraße Rhoden wird wieder befahren. Unser Bild zeigt, von links: Bürgermeister Elmar Schröder, Projektingenieurin Jutta Biermann (Büro Oppermann), Dirk Koch (Geschäftsführer Büro Oppermann), Schachtmeister Horst Hülsmann, Bauingenieur Michael Rabe (Büro Oppermann), Leitender Bauingenieur Armin Pircher, die Geschäftsführerin der Baufirma, Dagmar Pieper, Bauamtsleiter Matthias Koch und sein Vorgänger Eckard Bodenhausen.
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Landstraße Rhoden wird wieder befahren. Unser Bild zeigt, von links: Bürgermeister Elmar Schröder, Projektingenieurin Jutta Biermann (Büro Oppermann), Dirk Koch (Geschäftsführer Büro Oppermann), Schachtmeister Horst Hülsmann, Bauingenieur Michael Rabe (Büro Oppermann), Leitender Bauingenieur Armin Pircher, die Geschäftsführerin der Baufirma, Dagmar Pieper, Bauamtsleiter Matthias Koch und sein Vorgänger Eckard Bodenhausen.

Die dritte Phase beim Ausbau der Landstraße Rhoden beginnt im Frühjahr. Mit der Genehmigung des Haushalts´plans der Stadt Diemelstadt durch den Landrat und dem überraschend hohen Zuschuss für die Stadtsanierung ist „grünes Licht“ für die Ausschreibungen gegeben worden.

Diemelstadt-Rhoden – Die dritte Bauphase wird etwas komplizierter als die bisherigen Abschnitte: So sollen die einzelnen Etappen dort so ablaufen, dass die Geschäfte und Ärzte dort so weit wie möglich erreicht werden und der Busverkehr möglich ist, wie Bürgermeister Elmar Schröder dazu erklärt.

Keine Festzüge vorerst

Vor dem Schützenfest im Juli 2022 werde dort kein einziger Festzug stattfinden, bekräftigte er bereits in einer Anliegerversammlung und in seiner Etatrede.

Erst müsse der Ausbau der Landstraße mit Verlegen der Wasser- und Kanalleitungen, und der Gestaltung der großenteils privaten Flächen vor den Häusern beendet sein, bis die Neugestaltung der Plätze am Ehrenmal und vor dem Gemeinschaftshaus begonnen werden.

Pläne für Platz am Ehrenmal

Für das Denkmal für die Gefallenen der Kriege und den Platz bis hin zur angrenzenden Bäckerei gibt es indessen schon einen Planentwurf des Büros Oppermann. Darin finden sich die ergebnisse der Beratungen in einem Workshop und im Ortsbeirat wieder.

Die Fläche soll als Aufenthaltsbereich auch für Radfahrer hergerichtet werden, durch Rhoden führt auch ein Fernradweg nach Worms. Dazu ist auch eine Ladestation für E-Bikes geplant. Sitzgelegenheiten sollen auch auf einer ringförmigen Mauer um den alten Kump geschaffen werden, der einst durch hölzerne Rohre (Piepen) von der Hude gespeist wurde und auch für den Brandschutz genutzt wurde.

Zunächst nur ein Entwurf

Der Entwurf sieht auch noch einen kleinen Wasserlauf vom Kump her vor. An einer Informationstafel können sich Bürger und Gäste über Veranstaltungen und örtliche Angebote ein Bild verschaffen. Doch das alles ist nach Auskunft von Bürgermeister Schröder noch kein endgültiger Plan.

So soll der Platz am Ehrenmal in Rhoden einmal aussehen. Zeichnung: Planungsbüro Oppermann

Das Ehrenmal bleibt am seinem Standort, jedoch wird ein niedrigerer Sockel unter der Walküre gebaut und das gesamte Werk etwas weiter in Richtung Mauer zurückversetzt. Damit rückt das Denkmal von dem Kump ab und kommen auch die Erinnerungstafeln besser zur Geltung..

Neuer Standort für Wochenmarkt

Auch der Platz am Gemeinschaftshaus soll nach Abschluss der Straßenbaumaßnahmen neugestaltet werden. Hier könnte künftig der Wochenmarkt stattfinden und Platz für kleinere Weihnachtsmärkte geboten werden.

Die Landstraße biete nun auch mit den neuen Pilzleuchten, die die Ortsdurchfahrt in ein angenehmes Licht tauchen, einen schönen Anblick, stellt Schröder fest, der schon angesichts des großen Bauvolumens und den Auswirkungen auf die Stadt von einem !Jahrhundertprojekt“ für Rhoden spricht.

Anlieger gestalten Vorplätze

Schließlich haben auch die Anlieger auf den großenteils privaten Flächen vor den Häusern durch Bepflanzungen, der Anlage von Beeten oder den Umbau einer Treppe ihren Teil dazu beigetragen. Dazu bekamen die Anlieger Fördermittel des Landes.

Dazu fanden intensive Beratungsgespräche im Rahmen der Stadtsanierung statt. „Das war ein sensibler Prozess“, so Schröder, um das schöne Gesamtbild abzurunden.

Baumpflege wichtiges Thema

Dabei gehe es auch darum , die Frage der Pflege von Bäumen und Blumen zu klären. Neben Pflanzkübeln werde in dem Förderprogramm das Setzen eines „Hausbaumes“ ausdrücklich vorgesehen.

Bei der Neugestaltung sei die Einwilligung der Anwohner wichtig., sagt er auch mit blick auf den anstehenden dritten Bauabschnitt.(Von Armin Haß)

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