Stadt will in Förderprogramm des Landes

Neue Runde für die Dorfentwicklung in Diemelstadt anvisiert

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Dorfentwicklung in Diemelstadt: Wie hier in Ammenhausen sollen Innenbereiche der Orte belebt werden. Baugebiete am Ortsrand sind nicht gewünscht. Foto: Armin Haß

Diemelstadt Die Stadt Diemelstadt bewirbt sich um die Aufnahme in das Programm zur Dorfentwicklung, wie Bürgermeister Elmar Schröder dazu auf Anfrage von Markus Budde (SPD) erklärte. 16 Schwerpunkt sind für Hessen geplant.

Nach den elf Treffen im Rahmen der Dorfmoderation, die ausführlich dokumentiert wurde und an der 500 Bürger teilnahmen, könne die Bürgerbeteiligung für das geforderte Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) nach Aussage des Landes in kürzerer  Zeit erfolgen. 

So lange wird gefördert

Das Büro Bioline in Dalwigksthal werde mit der Vorbereitung beauftragt. Die Förderung werde sich voraussichtlich über einen Zeitraum von acht Jahren erstrecken. 

Favorisiert wird ein Beginn nach dem Ausbau der Landstraße in Rhoden. Nach Auffassung von Markus Budde biete sich eine gute Chance für die Sanierung von Leerständen. 

Das wird gewünscht

Gefördert werde eine so genannte Innenverdichtung als Alternative zu Neubaugebieten im Ortsrand. So seien in Ammenhausen zwei Bauplätze nach Abriss von maroder Bausubstanz geschaffen worden: "Das kommt beim Land gut an", sagte Schröder im Hinblick auf die Bewerbung um eine Aufnahme in das Förderprogramm.

 In diesem Zusammenhang wurde in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses darin erinnert, dass das alte Möbellager in Rhoden zwar mithilfe öffentlicher Mittel abgerissen wurde, dass dort aber immer noch nicht die geplanten Bauplätze geschaffen wurden.  

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