Bildungsstandort Hardehausen wird modernisiert

Landvolkshochschule Hardehausen plant neues Bettenhaus

Luftaufnahme von Kloster Hardehausen. Der alte Bettentrakt soll abgerissen werden, das Abtshaus wird innen umgestaltet.
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Luftaufnahme von Kloster Hardehausen. Der alte Bettentrakt soll abgerissen werden, das Abtshaus wird innen umgestaltet.

Das Erzbistum Paderborn investiert in seine Bildungseinrichtung im ehemaligen Zisterzienser-Kloster Hardehausen. Eine neue Heizzentrale, moderne Gästezimmer und eine neue Großküche sollen die Landvolkshochschule mit dem Jugendhaus fit für die nächsten Jahrzehnte machen.

Warburg-Hardehausen - Eine Holzhackschnitzelanlage und eine Blockheizkraftwerk sollen künftig sämtliche Gebäude des weitläufigen Anwesens nachhaltig beheizen. „Nach dem Umbau der 2017 neu geweihten „Kirche der Jugend“ in Hardehausen sind diese Maßnahmen weitere Schritte, um den bedeutsamen Bildungsstandort im Erzbistum Paderborn zukunftsfähig zu machen und dort Schöpfungsverantwortung zu leben“, heißt es in einer Mitteilung des Erzbistums.

2018 besuchten rund 16.000 Gäste das Jugendhaus und 8350 Kursteilnehmende die Landvolkshochschule - dahinter stehen insgesamt 53.000 Übernachtungen.

Energetische Sanierung und Modernisierung

„Diese Zahlen, vor allem aber die über 1000-jährige kirchliche Geschichte machen unsere besondere Verantwortung für dieses Gelände deutlich. Mit den geplanten Baumaßnahmen nehmen wir diese Verantwortung wahr“, erläutert Prälat Thomas Dornseifer als Leiter des Bereiches Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat.

Für ein neues Gästehaus und eine neue Küche gibt es viele gute Gründe: „Das jetzige Bettenhaus hat schwere energetische Defizite und die Fassade ist grundlegend sanierungsbedürftig“, erklärt Monsignore Uwe Wischkony, Direktor der Landvolkshochschule. Die Gästezimmer entsprechen im jetzigen Zustand bei weitem nicht mehr den Bedürfnissen der Gäste und den heutigen Anforderungen an Größe und Ausstattung.

Baubeginn erst in einem Jahr

Im Zuge der Baumaßnahme wird das bisherige Bettenhaus der Landvolkshochschule abgebrochen. An seiner Stelle entsteht ein Neubau, in dem die neuen Gästezimmer und ein neuer Küchenbereich mit Speisesaal Platz finden. Es wird einen zentralen Eingang für beide Einrichtungen mit einem gemeinsamen Empfang geben.

Voraussichtlicher Baubeginn ist Ende 2022/Anfang 2023. Als Bauzeit werden zwei Jahre veranschlagt, so dass das neue Ensemble zum Jahreswechsel 2024/25 fertig sein dürfte. Es wird mit Kosten von rund 25 Millionen Euro kalkuliert.  red

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