Feuerwehrkameraden nehmen neues Fahrzeug in Empfang

Historischer Moment für Wethener Wehr

Neues Feuerwehrfahrzeug Wethen
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Ein historisches Bild zum 150-jährigen Bestehen vor nunmehr zehn Jahren. Die Wethener Wehr bekommt am Samstag ein neues Fahrzeug und mustert ein fast 30 Jahre altes Auto aus.

Diemelstadt-Wethen. Die Freiwillige Feuerwehr Wethen ist traditionsbewusst, freut sich aber auch über das neue Tragkraftspritzenfeahrzeug Wasser (TSF-W), das sie am Samstag, 25. März, endlich an der Lindenhalle in Empfang nehmen kann.

 Ab 15 Uhr findet die Übergabe des neuen Feuerwehrfahrzeuges durch Bürgermeiser Elmar Schröder statt. Im Rahmen einer Feierstunde wird das alte Tragkraftspritzenfahrzeug nach fast 30 Jahren in den Ruhestand geschickt und das neue TSF-W in Dienst gestellt.

Erste Handdruckspritze vor 160 Jahren

Zur Geschichte: Für den Ort Wethen wurde 1842 die erste Brandordnung erlassen. Nach dieser war jeder Haushalt dazu verpflichtet im Winter sechs lederne Eimer mit Wasser bereit zu halten. Im Jahr 1857 erhielt die Gemeinde erstmals eine Handdruckspritze und 1970 das erste Tragkraftspritzenfahrzeug. Am Samstag wird nun das neue Fahrzeug in Dienst gestellt, ein so genanntes Tragkraftspritzenfahrzeug – Wasser.

Mit diesem Fahrzeug steht der Wehr zukünftig ein modernes Einsatzmittel zur Verfügung, welches nicht nur zur Brandbekämpfung, sondern auch für einfache technische Hilfeleistungen eingesetzt werden kann.

Ortsteilwehren wichtig

Insbesondere die vergangene Jahre mit Einsätzen für die Feuerwehr Wethen haben gezeigt, wie wichtig eine Ortsteilwehr ist. Dies wird nicht zuletzt durch die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges durch die Stadt Diemelstadt bestätigt.

Auch der Feuerwehrverein hat es sich mit seinem Vereinsziel, der Förderung des Feuerwehrwesens, zur Aufgabe gemacht, die aktiven Kameraden zu unterstützen. Bereits im vergangenen Jahr wurden Geräte, welche nicht zur Standardbeladung des neuen Feuerwehrfahrzeuges gehören, angeschafft werden. Hierzu zählen unter anderem eine Wärmebildkamera und so genannte Knickkopflampen.

Anschaffungen durch Kameradschaftverein

Obwohl diese Ausrüstungsgegenstände nicht zur standardisierten Ausrüstung gehören, tragen diese nach Überzeugung der Kameraden maßgeblich zur Sicherheit im Einsatz und zur schnellen Hilfeleistung bzw. Brandbekämpfung bei und erleichtern den eingesetzten Einsatzkräften die Arbeit.

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