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Oliver Klaus leitet seit 25 Jahren den Posaunenchor

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Ehrung mit Blumen und Urkunde: Eine Frau überreicht einem Trompeter eine Urkunde.
Dankeschön: Pfarrerin Claudia Engler ehrt Oliver Klaus, der seit 25 Jahren den Posaunenchor Rhoden leitet. © Kerstin Kleine

Als echtes Rhoder Gewächs hat Oliver Klaus schon im Alter von zwölf Jahren im evangelischen Posaunenchor die Trompete geblasen. Gerade mal mit 22 Jahren übernahm er die Leitung des Chors, genau vor 25 Jahren.

Diemelstadt-Rhoden - Etwas verwundert war der 46-Jährige dann auch, als Pfarrerin Claudia Engler ihn in der Übungsstunde überraschte und zum Dienstjubiläum gratulierte. Wie schnell dieses Vierteljahrhundert verstrichen ist, war dem passionierten Trompetenspieler offensichtlich selbst nicht bewusst.

Und so freute er sich umso mehr, die Glückwünsche der Pfarrerin entgegenzunehmen und von seinen Musikerinnen und Musikern einen langen Applaus zu ernten. „Aber was nutzt der beste Dirigent, wenn er keine Musikerinnen und Musiker hat“, lächelte Klaus überrascht in die Runde. Mittlerweile zählte der evangelische Posaunenchor 24 Mitglieder im Alter zwischen 13 und 83 Jahren. Einige kommen aus Adorf, andere aus Bad Arolsen, auch Bläser aus Ammenhausen und Warburg sind regelmäßig in den Übungsstunden dabei.

Oliver Klaus kann Jugendliche begeistern

Fünf weitere Bläser sind in der Nachwuchsgruppe. Die jungen Musikerinnen und Musiker werden ebenfalls von Oliver Klaus ausgebildet, unterstützt wird er dabei von Eric Flamme und Silvia Oellrich. Nachwuchssorgen hat der Posaunenchor nicht. „Aber man muss auch mit der Zeit gehen, immer mal etwas Neues anbieten“, weiß der Dirigent.

„Oliver Klaus ist super engagiert und kreativ“, bescheinigt ihm dann auch Claudia Engler. So finden beispielsweise in regelmäßigen Abständen mehrtägige Fahrten statt, immer mit einem Konzert als Höhepunkt. Der Rhoder Posaunenchor hatte dabei bereits Auftritte auf dem Hamburger Michel, im Stephansdom in Wien oder in der Gedächtniskirche in Berlin.

Neue Mitspieler willkommen

Auch bei besonderen Konzerten stellen Oliver Klaus und seine Musikerinnen und Musiker ihre Kreativität unter Beweis: Da gibt es beispielsweise den „Wünsch-Dir-was-Gottesdienst“, in dem der Chor auf Zuruf spielt, oder die Konzerte in Werkshallen mit populärer Filmmusik oder Evergreens.

Die Ideen gehen dem engagierten Dirigenten nicht aus: „Ich habe da schon wieder Pläne im Kopf“, freut sich Klaus und fügt hinzu: „Vielleicht bekomme ich die 50 Jahre ja noch voll.“ Wer Lust bekommen hat, in diesem oder einem anderen Posaunenchor mitzuspielen oder ein Instrument zu erlernen, sollte sich an sein Pfarramt vor Ort wenden.  

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