Landkreis plant Investition von fast einer Million Euro

Positives Zeichen für Rhoden: Schlossbergschule wird erweitert

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Schlossbergschule Rhoden wird erweitert.

Diemelstadt-Rhoden – Für knapp eine Million Euro läasst der Landkreis einen Anbau an der Schlossbergschule Rhoden errichten. Dabei war vor geraumer Zeit noch eine  Schließung diskutiert worden.

Wie Erster Kreisbeigeordneter und Baudezernent Karl Frese dazu mitteilte, habe man sich zu dieser Maßnahme entschlossen, weil einer der beiden Pavillons auf dem Gelände wegen Schädlingsbefalls habe geschlossen werden müssen. Die angemieteten Pavillons umfassten acht Klassenräume und seien nur nur als Provisorium gedacht. Der Kreis plane längerfristig mit dem Schulstandort Rhoden, daher sei die Errichtung eines festen Gebäudes naheliegend, stellte Frese fest.

Das ist geplant

In einem Abstimmungsgespräch in der Schlossbergschule wurden die Planungen vorgestellt und die Erwartungen an den Neubau diskutiert. Neben dem Ersten Kreisbeigeordneten nahmen die Leiterin des Fachdienstes Schule beim Landkreis, Claudia Kublauch, Claudia Frede und Dirk Wilke vom Fachdienst Gebäudewirtschaft, Schulleiterin Sigrid Scholtissek und ihr Stellvertreter Benjamin Holstein-Baacke sowie für die Stadt Bürgermeister Elmar Schröder und Erster Stadtrat Dieter Oderwald an dem Gespräch teil.

Nach ersten Planungen des Landkreises könnte das neue Gebäude drei Klassenräume und weitere Funktionsräume umfassen. Nach Auskunft von Claudia Knublauch ständen an der Schule noch 22 22 Klassenräume, nach dem Schulentwicklungsplan bestehe künftig nur ein Bedarf von 15 Klassenräumen. Nach Aufgabe der Pavillons und dem Neubau reiche das Raumangebot.

Schulleiterin Sigrid Scholtissek und Konrektor Holstein-Baacke wünschen sich eine Planung, die über die Laufzeit des Schulentwicklungsplans hinausgehe, um auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet zu sein. Der Erste Kreisbeigeordnete bot an, dass die Fachleute der Kreisverwaltung und das Leitungsteam der Schlossbergschule gemeinsam ein Konzept erarbeiten sollten.

Wann wird gebaut?

Für den Neubau werden laut Frese 950 000 Euro veranschlagt, 450 000 Euro im Haushalt 2020 sowie 400 000 Euro 2021. Der Etat werde voraussichtlich noch vor Weihnachten im Kreistag beraten und beschlossen, dann stehe noch die Genehmigung durch das Regierungspräsidium an. Ein Baubeginn im Frühjahr 2020 sei deshalb realistisch. Wenn alles gut laufe, könne das neue Gebäude im Laufe des übernächsten Jahres bezogen werden.

Bürgermeister Elmar Schröder begrüßte die Planungen des Kreises als „absolut positives Signal des Landkreises.“ Mit der Investition für einen Ergänzungsbau werde der Schulstandort gestärkt „und die positive Entwicklung im Baubereich beim Anstieg der Kinderzahlen auch von den Verantwortlichen der Kreisverwaltung durch diese große Investition nachhaltig unterstützt .“ 

Das war diskutiert worden

Frese räumte ein, dass „vor einiger Zeit“ noch über die Aufgabe des Schulstandortes -Rhoden und eine Verteilung der Schüler auf die Schulen in Volkmarsen und Bad Arolsen diskutiert worden sei. Jetzt werde „massiv in die Zukunft der Schlossbergschule investiert“. Die zukünftige Entwicklung des Standortes Rhoden mache eine solche Investition notwendig, unterstrich er. Damit werde der Schule „auch die Möglichkeit eröffnet, ihre Angebote mit Blick auf die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen.“ red

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