Schlossbergschule hatte eingeladen:

Rhoder Schultheater: Schlechtes Gewissen unterstützt Ermittlungen

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Auch im Freibad wird ermittelt: die Theatergruppe der Schlossbergschule Rhoden führte das Krimistück „Spiel mit dem Feuer“ von Susanna Petrovic-Farah auf.  

Diemelstadt-Rhoden. „Hurra, die Schule brennt!“ – In der Rhoder Schlossbergschule spielte sich der Wunschtraum manches Jugendlichen gottlob nur auf der Bühne ab. Dort galt es fleißig mitzuraten, wer der Bösewicht des diesjährigen Stücks „Spiel mit dem Feuer“ war.

Ein geheimnisvoller Unbekannter hatte die Turnhalle angezündet, woraufhin nicht nur die Polizei ermittelt, sondern auch mancher Schüler in die Rolle eines Sherlock Holmes schlüpft. Was dabei so alles ans Licht kommt, erlebten die eigenen Klassenkameraden als erste mit.

Auch vor der Bühne: die Premierenvorstellung gab die Theatergruppe vor ihren Mitschülern und Lehrern, bevor bei zwei weiteren Aufführungen auch die Eltern eingeladen waren. Monatelang hatten die Neunt- und Zehntklässler mit Kursleiterin Friederike Emde für ihr Krimistück geprobt, das mit flüssigem, überzeugendem Spiel der jungen Darsteller und gezielt eingesetzten Licht- und Toneffekten erfreulich professionell daherkam. 

Unterstützung mit Kulissen und Requisiten, darunter ein reichhaltig ausstaffierter Schultoilettenraum, hatte ein weiterer Wahlpflichtkurs geliefert. Im Laufe der Ermittlungen auf der Bühne hatten die Darsteller Gelegenheit, immer neue Facetten der von ihnen verkörperten Schülertypen zu enthüllen.

Als gutes und schlechtes Gewissen mischten obendrein ein Engel und ein Teufel in dem flotten Krimispiel mit, das auch mal Raum zum Schmunzeln ließ. (Von Sandra Simshäuser)

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