Nächste Sitzungsrunde der Stadtverordneten

Sägewerk anstelle von Shrimpszucht auf Holzhof Rhoden

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Auf dem alten Holzhof Rhoden ist ein Sägewerk geplant.

Diemelstadt - Der alte Holzhof bei Rhoden soll wieder für die Aufarbeitung von Baumstämmen genutzt werden. Die Stadtverordnetenversammlung befasst sich unter anderem auch mit einer Aufnahme in das Programm "Dorferneuerung".

Konkret geplant ist der Bau eines Sägewerkes auf dem verwaisten Gelände, auf dem vor zehn Jahren noch der Bau einer Shrimps-Zucht in Verbindung mit einer Biogasanlage geplant war. Dagegen hatte sich Protest erhoben. Der Investor hat seine Pläne aufgegeben. 

Nun gibt es Pläne für den Bau eines Sägewerkes auf dem viele Jahre für die Aufarbeitung von Holz aus dem Wald genutzten Gelände. Dazu müssen der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan für den Bereich „Am Holzhof“ erneut geändert werden. 

Zunächst war das Gelände von einem Zusammenschluss heimischer Waldbesitzer in der Forstbetriebsgemeinschaft Waldeck zur Aufarbeitung von Stammholz mit modernen Maschinen mithilfe von Landeszuschüssen angelegt worden, dann wurde das Unter-nehmen Ante Holz aus Bromskirchen Pächter und richtete einen Holzlagerplatz ein. Eigentümerin des Geländes westlich von Rho-den ist die Waldeckische Domanialverwaltung.

Stadtverordnete beraten

Detlef Schmidt vom Büro für Freiraum- und Landschaftsgestaltung in Grebenstein wird bei der Stadtverordnetensitzung am Donnerstag, 21. Februar, die neuen Planungsunterlagen für ein Sägewerk vorstellen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Mehrzweckraum der Stadthalle Rhoden. 

Zur Vorbereitung trifft sich der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr im Mehrzweckraum der Stadthalle.

Das ist am Stadtkeller geplant

 Der Magistrat empfiehlt zudem, das Dach des Stadtkellers sanieren und die Fassade streichen zu lassen. Die Gesamtkosten werden mit 85 000 Euro beziffert und sollen durch durch das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz finanziert werden. 

Bürgermeister Elmar Schröder wird einen Abschlussbericht über die Dorfmoderation und zur Zukunftswerkstatt geben. 

Neue LEADER-Projekte

Als eine Projekt-Idee für das LEADER-Förderprogramm der Region Diemelsee-Nordwaldeck wird die Aufwertung des Wohnmobilstellplatzes oberhalb des Freibads Wrexen (knapp 40 000 Euro) vorgeschlagen. Vorgeschlagen wird ferner ein multifunktionales Spielfeld auf der freien Flächen hinter der Stadthalle. Die Kosten für beide Varianten werden mit 113 600 und 68 500 Euro beziffert.

 Schließlich wird ergänzend zu der mobilen Veranstaltungsarena mit Bühne und Toilettenwagen ein zentrales Lager für bis zu 400 Stühle für 59 500 Euro angeregt. 

Aufnahme in "Dorferneuerung"?

Über die Bewerbung der Stadt um Aufnahme in das Förderprogramm „Dorferneuerung“ informiert Bernd Wecker vom Planungsbüro Bioline Dalwigkstal. ah

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